BBVA empfiehlt bis zu 7 % in Bitcoin!

(04.07.25) Die spanische Großbank BBVA spricht sich erstmals öffentlich für eine gezielte Bitcoin- und Ethereum-Allokation im Portfolio vermögender Kunden aus. Die Empfehlung: 3 – 7 % in digitale Assets – je nach Risikoprofil. Damit positioniert sich BBVA als einer der Vorreiter im europäischen Bankenraum bei der aktiven Integration von Kryptowährungen in die Vermögensverwaltung.

Die Empfehlung wurde vom Private-Banking-Team der BBVA Schweiz ausgesprochen und auf der DigiAssets-Konferenz in London am 17. Juni 2025 vorgestellt. Verantwortlich für die strategische Kommunikation ist Philippe Meyer, Head of Digital Assets bei BBVA Schweiz. Er betonte, dass insbesondere vermögende Privatkunden mit einem Nettovermögen ab 500.000 Euro von der Beimischung profitieren könnten – abhängig von Risikoneigung und Anlageziel.

3–7 % Bitcoin & Ethereum – je nach Risikoprofil

Laut Meyer ergibt sich für risikofreudigere Kunden eine empfohlene Allokation von bis zu 7 % in Kryptowährungen, während konservativere Investoren bereits mit 3 % ihr Risiko-Rendite-Profil deutlich verbessern könnten – ohne überproportionale Volatilität in Kauf nehmen zu müssen.

Im Fokus stehen aktuell Bitcoin und Ethereum – also die beiden etabliertesten Krypto-Assets mit hoher Marktliquidität und zunehmender institutioneller Akzeptanz. Weitere Kryptowährungen könnten in Zukunft ergänzt werden, allerdings bleibt die Empfehlung derzeit bewusst auf diese beiden Kernwerte beschränkt.

Hintergrund: BBVA und digitale Assets seit 2021

Schon seit dem Jahr 2021 ermöglicht BBVA Schweiz ihren Kunden den Kauf und die Verwahrung von Bitcoin – zunächst jedoch nur auf Anfrage und ohne offizielle Beratung. Mit der zunehmenden Reife des Marktes und wachsendem Interesse institutioneller Investoren hat die Bank im September 2023 damit begonnen, aktive Empfehlungen und eine strukturelle Beratung rund um Kryptowährungen in ihr Dienstleistungsportfolio aufzunehmen.

Der strategische Grundgedanke dahinter ist klar: Diversifikation. Interne Analysen zeigen, dass bereits geringe Krypto-Anteile im Portfolio die risikoadjustierte Rendite signifikant verbessern können – insbesondere in Zeiten von Inflation, Zinsschwankungen und geopolitischen Unsicherheiten.

Keine klassische Studie – aber fundierte Analyse

Anders als in der Öffentlichkeit vermutet, handelt es sich bei der Empfehlung nicht um eine einzelne, öffentlich zugängliche Studie, sondern um eine Reihe interner Erkenntnisse und Risikomodelle aus dem Private Banking der BBVA Schweiz. Dazu zählen:

Forschungsberichte zur Performance von Bitcoin und Ethereum im Vergleich zu Aktien, Anleihen und Gold.

Risikoprofil-Analysen, die verschiedene Allokationsmodelle mit Kryptowährungen simulieren.

Interne Workshops und Pilotprojekte, die seit 2021 mit ausgewählten Kunden durchgeführt wurden.

Live-Präsentationen, zuletzt auf der DigiAssets-Konferenz in London, bei denen auch die Methodik erläutert wurde.

Ein öffentliches Whitepaper oder PDF-Dokument zur Empfehlung liegt aktuell nicht vor. Interessierte Kunden können jedoch über die BBVA Schweiz gezielt Einblick in die Methodik und Entscheidungsgrundlagen erhalten – etwa im Rahmen eines individuellen Beratungsgesprächs im Private Banking.

Mein Fazit: Bitcoin erreicht das Private Banking

Dass eine der größten und traditionellsten Banken Europas ihren vermögenden Kunden nun aktiv zu einer Bitcoin-Allokation rät, ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass Bitcoin und Ethereum in den Portfolios institutioneller Anleger und vermögender Privatpersonen endgültig angekommen sind – nicht mehr als Spekulation, sondern als strategischer Portfoliobaustein.

Die Empfehlung von BBVA dürfte Schule machen. Andere Banken werden folgen, sobald regulatorische Sicherheit und Kundeninteresse zunehmen. Wer sich heute vorbereitet, kann davon in den kommenden Jahren profitieren – sei es als Anleger, Berater oder Finanzprofi.

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Markus Miller

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