Aufsichtsbehörden warnen vor DAO1!

(18.03.25) Dubiose Krypto-Projekte gibt es viele, doch wenn gleich mehrere Finanzaufsichtsbehörden warnen, sollten Anleger besonders wachsam sein. DAO1 steht derzeit im Fokus zahlreicher Warnungen – ein weiteres fragwürdiges Projekt, das sich als „dezentrale autonome Organisation“ (DAO) ausgibt, in Wirklichkeit aber höchst riskante Strukturen aufweist.

Regulierungsbehörden warnen weltweit vor DAO1

Die Alarmglocken schrillen: Finanzaufsichtsbehörden aus verschiedenen Ländern haben in den letzten Wochen explizite Warnungen zu DAO1 veröffentlicht. Ihnen zufolge könnte es sich um ein nicht registriertes und potenziell unlauteres Investitionsmodell handeln. Unter anderem bemängeln die Regulierer:

Fehlende Transparenz: Wer steckt wirklich hinter DAO1? Konkrete Verantwortliche lassen sich kaum identifizieren.

Keine klare Regulierung: DAO1 operiert außerhalb etablierter Rechtsrahmen und könnte Anleger im Streitfall ohne Schutz dastehen lassen.

Hohes Schneeball-Potenzial: Das Projekt verspricht hohe Gewinne, die laut Experten nur durch neue Einzahlungen finanziert werden – ein klassisches Pyramidensystem.

Unhaltbare Versprechungen: DAO1 lockt mit überzogenen Renditen, die in der Realität nicht erwirtschaftet werden können.

Aktuelle Warnungen auf einen Blick

Neuseeland: Die neuseeländische Finanzmarktaufsicht (Financial Markets Authority, FMA) hat DAO1 auf ihre Warnliste gesetzt. Sie warnt davor, dass DAO1 nicht registriert ist und somit möglicherweise unlautere Aktivitäten durchführt.​ Nachfolgend die Übersetzung und das Bild (Screenshot) der Original-Warnung der FMA aus Neuseeland:

„DAO1 – Nicht registrierter Finanzdienstleister, Bewerbung risikoreicher Produkte

Die Financial Markets Authority (FMA) wurde auf Online-Webinare aufmerksam gemacht, in denen der Start von DAO1 und dessen zugehörigen Produkten durch Apertum Holding Ltd (DAO1) beworben wird. DAO1 ist nicht im Financial Service Providers Register registriert, um Finanzdienstleistungen oder Produkte in Neuseeland anzubieten.

DAO1 behauptet, dass Mitglieder passives Einkommen durch automatisierten Handel, Mining-Bots und die Rekrutierung neuer Mitglieder erzielen können. Die FMA warnt Anleger, dass jede Art von Krypto-Investition erhebliche finanzielle Risiken birgt. Es ist besondere Vorsicht geboten gegenüber Personen oder Unternehmen, die behaupten, ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Technik könne höhere Renditen oder schnelles Geld ermöglichen.

Zudem wirbt DAO1 mit unbegründeten und unrealistisch hohen Renditen, die für die meisten Mitglieder kaum erreichbar sind.

Wir raten zu äußerster Vorsicht im Umgang mit DAO1 oder Personen, die dessen Produkte oder Dienstleistungen bewerben. Falls Sie keine umfassende Erfahrung im Investieren haben, empfiehlt die FMA, vor größeren Investitionsentscheidungen den Rat eines lizenzierten Finanzberaters einzuholen.“

Australien: Auch die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) hat eine offizielle Warnung herausgegeben, in der sie Anleger davor warnt, in DAO1 zu investieren, da das Unternehmen nicht lizenziert ist und somit potenziell unlauter agiert.​

Diese Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit, bei Investitionen in DAO1 äußerste Vorsicht walten zu lassen.

DAO1: Ein weiteres dubioses Krypto-Konstrukt

Das Konzept der Dezentralen Autonomen Organisationen (DAOs) ist durchaus innovativ, doch DAO1 scheint dieses Modell als Tarnung für ein hochgradig intransparentes Finanzkonstrukt zu missbrauchen. Ähnliche Projekte sind in der Vergangenheit bereits gescheitert, oftmals mit verheerenden Folgen für Investoren.

Ein weiteres Alarmsignal ist die aggressive Werbung in sozialen Medien, oft mit dubiosen Influencern oder vermeintlichen Experten, die das Projekt als revolutionär darstellen. Solche Methoden sind typisch für unlautere Krypto-Systeme.

Mein Fazit: Finger weg von DAO1!

Die Warnungen der Aufsichtsbehörden sollten Sie als Investor sehr ernst nehmen. Wer in DAO1 investiert, setzt sein Kapital einem enormen Risiko aus. Ich bin bei meinen umfassenden Recherchen auf hochdubiose MLM-Drücker (Provisions-Vermittler) von DAO1 gestoßen, die mir bereits von OneCoin, Plus Token, Platincoin, PLC Ultima oder EXW Wallet negativ aufgefallen sind. Die Praxis zeigt, dass solche Projekte oft innerhalb kurzer Zeit zusammenbrechen und Investoren mit leeren Händen zurücklassen.

Wer sich wirklich seriös mit Krypto beschäftigt, sollte auf etablierte, regulierte Anbieter setzen und sich nicht von unrealistischen Gewinnversprechen locken lassen. In meinem Digitalmagazin KRYPTO-X analysiere ich regelmäßig seriöse Krypto-Investments und warne gezielt vor fragwürdigen Schneeball- und mutmaßlichen Betrugssystemen. Neben fundierten Empfehlungen rund um Bitcoin, Ethereum & Co. erfahren meine Leser, wie sie sich effektiv vor Betrug schützen können. Bleiben Sie wachsam!

Wichtiger Hinweis: Verfügen Sie über Informationen zu Vermittlern (MLM-Drücker) von DAO1?

Ich bin sehr daran interessiert, welche Network-Marketing-Vertriebler oder, besser gesagt, MLM-Drücker DAO1 im deutschsprachigen Raum promoten. Entsprechende Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt, und wie immer garantiere ich Quellenschutz!

Markus Miller

9 thoughts on “Aufsichtsbehörden warnen vor DAO1!”

      1. Sehr gut !
        und DAO1 wäre nicht DAO1, wenn sie nicht auch hier wieder dagegen vorgehen würden – mit ihrer Lieblingskanzlei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan, LLP (siehe Texas)

  1. DAO1 wirbt jetzt ganz unverblümt mit dem Einstieg von Köller & Schäfer von ehemals S&K Immobilien als Big Player. Geschätzter Anlagebetrug damals 240 Mio €.

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