BaFin-Warnung: Fake-Banken im Visier!

(21.02.25) Fake Banken, auch als Phantom-Banken, Klonbanken oder Betrugsbanken bekannt, sind betrügerische – angebliche – Finanzinstitute, die sich als scheinbar seriöse Banken ausgeben, um ahnungslose Kunden zu täuschen. Diese gefälschten Banken existieren entweder nur online oder nutzen gefälschte Dokumente und Identitäten, um Vertrauen zu gewinnen. Aktuell warnt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wieder einmal vor dieser Betrugsmasche.

Konkret ermittelt die BaFin gegen folgende Anbieter:

  • be.rylisb.com – Rylis Bank
  • be.eryxb.com – Eryx Bank
  • obisbank.de – Obisbank
  • bifasg.com – Bifasg Bank
  • covalix.com – Covalix Bank
  • monaxio.com – Monaxio Bank
  • orsabank.com – Orsabank
  • crystalisbank.com – Crystalisbank

Nach ihren Erkenntnissen bieten die vermeintlichen Online-Banken ohne Erlaubnis typische Bankgeschäfte wie Girokonten, Sparkonten oder Privatkredite an. Die Betreiber der Websites werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Wer in Deutschland Bankgeschäfte betreibt und Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen anbietet, benötigt dazu die Erlaubnis der BaFin. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank. Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

Merkmale von Fake Banken

  • Fehlende Banklizenz: Nicht bei einer Finanzaufsichtsbehörde wie BaFin, FINMA oder FCA registriert.
  • Professionelle, aber irreführende Websites mit gefälschten Siegeln und Bewertungen.
  • Zu hohe Renditeversprechen: Unrealistisch hohe Zinsen oder angeblich risikofreie Investments.
  • Druck und Dringlichkeit: Kunden werden gedrängt, schnell Geld zu überweisen.
  • Nachahmung echter Banken („Klonbanken“): Kopieren Logos, Namen und Designs realer Banken.
  • Verdächtige Bankverbindungen: Zahlungen gehen an unbekannte oder Offshore-Konten.

Arten von Fake Banken

  • Klonbanken – Kopieren Namen und Websites echter Banken, um Kunden zu täuschen.
  • Scheinfirmen mit Bankservice-Angeboten – Geben sich als alternative oder private Banken aus, haben aber keine Lizenz.
  • Scam-Banken für Krypto- oder Forex-Trading – Versprechen hohe Gewinne mit Bitcoin oder Devisenhandel.

Wie schützt man sich vor Fake Banken?

  • Regulierung prüfen: Ist die Bank bei einer Finanzaufsicht wie BaFin, FINMA oder FCA registriert?
  • Impressum kontrollieren: Gibt es eine echte Firmenadresse und klare Ansprechpartner?
  • Domain-Check: Fake-Banken nutzen oft neue oder ungewöhnliche Domains (z. B. „.biz“, „.top“).
  • Bewertungen und Warnlisten prüfen: Bei BaFin, der Europäischen Zentralbank oder anderen Behörden.
  • Keine Vorauszahlungen leisten: Seriöse Banken verlangen keine hohen Gebühren im Voraus.

Meine Empfehlung: Schützen Sie Ihr Geld und melden Sie Fake-Banken!

Sollten Sie eine verdächtige Bank entdeckt haben, können Sie diese bei den zuständigen Behörden melden. Dadurch tragen Sie zum aktiven Anlegerschutz bei! Solide Auslandsbanken zeige ich Ihnen in meinem Magazin „KRYPTO-X“. Nutzen Sie die Möglichkeit eines kostenlosen Probeabos.

Markus Miller

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