Weltwunder Zinseszinseffekt und Kryptowährungen!

(03.06.24) Das FinTech-Unternehmen Raisin GmbH, besser bekannt unter der Marke „Weltsparen“, hat vor kurzem eine sehr interessante Analyse zu den Zinsmärkten veröffentlicht. Über die letzten zwei Jahre haben die Zentralbanken die Leitzinsen im Eiltempo erhöht. Die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank hoben zum letzten Mal im September letzten Jahres die Zinsen an.

Zwischenzeitlich haben sie das Ende der Erhöhungen angekündigt und auch die Finanzmärkte erwarten spätestens bis Jahresende 2024 wieder Zinssenkungen. Anleihen werden besonders stark von Veränderungen der Leitzinsen beeinflusst. In Zeiten hoher Zinsen sind auch sie hoch verzinst und bieten attraktive Renditen. Aktuell liegt die durchschnittliche Verzinsung von Staats- und Unternehmensanleihen mit guter Bonität bei über 4 % pro Jahr.

Wenn die Zinsen, entsprechend der Markterwartung, wieder fallen, steigen die Kurse bereits herausgegebener Anleihen. Das geschieht, weil sie im Vergleich zu dann neu herausgegebenen, besser verzinst sind. Der höhere Preis der Anleihe gleicht diesen Effekt wieder aus. Aus diesem Grund haben sich Anleihen am Ende von Zinserhöhungszyklen historisch sehr gut entwickelt.

Nach allen entsprechenden Phasen seit den 80er-Jahren haben Anleihen an Wert gewonnen. Zwei Jahre nach der letzten Erhöhung waren es im Schnitt +28 %. Im stärksten Zeitraum nach 1984 waren es sogar +70 %. Hier sind die Leitzinsen allerdings auch von einem außergewöhnlich hohen Niveau jenseits der 10 % gefallen.

Albert Einstein und das achte Weltwunder des Zinseszinseffekts

Albert Einstein wird das Zitat zugeschrieben: „Der Zinseszins ist das achte Weltwunder. Wer es versteht, verdient es. Wer es nicht versteht, zahlt es.“ Hinter dem Begriff Zinseszinsen stehen Zinsen, die auf Zinserträge ausgeschüttet werden. Beim Zinseszinseffekt wird daher davon ausgegangen, dass die Erträge über einen längeren Zeitraum zusammen mit dem Anfangskapital zum für das Ursprungskapital zur Anwendung kommenden Zinssatz wieder angelegt werden.

Erhaltene Zinsen werden also nicht abgehoben, sondern reinvestiert, wodurch das zu verzinsende Kapital ansteigt. Der Zinseszinseffekt gewinnt im Laufe der Zeit an ökonomischer Dynamik, weil das investierte – oder auch bei Investmentfonds thesaurierte – Kapital steiler ansteigt als bei einer einfachen Verzinsung.

Hier kommt der mathematische Effekt zum Tragen, auf den sich Albert Einstein bei seinen Aussagen bezieht: Der Wert des angelegten Geldes wächst nicht mehr nur linear, sondern exponentiell. Um das Wunder des Zinseszinseffekts besser zu erfassen, hilft die sogenannte 72er-Regel. Damit können Sie näherungsweise berechnen, nach wie viel Jahren sich Ihr investiertes Kapital verdoppeln wird. Dafür teilen Sie die 72 durch den Zinssatz – oder auch eine erwartete Jahresrendite – und Sie erhalten im Ergebnis die Verdopplungszeit Ihres Kapital.

Mein Fazit: Den Zinseszinseffekt gibt es auch in der Welt der Kryptowährungen

Auch im Bereich der Kryptowährungen haben Sie die Möglichkeit, den Zinseszinseffekt zu nutzen. Beispielsweise durch Staking oder Airdrops!

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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