Geld-Monopoly in Argentinien!

(24.05.24) Bis ins Jahr 1950 zählte Argentinien zu einem der reichsten Länder der Erde. Wirtschaftlich spielten traditionell die Landwirtschaft, Viehzucht und der Rohstoffabbau eine große Rolle. Heute weist der Dienstleistungssektor mit rund 60 % den größten Anteil am BIP auf. Im Dezember 2023 wurde Javier Gerardo Milei zum neuen Staatschef gewählt. Im Wahlkampf hatte der ultralibertäre Milei dem seit Jahrzenten so gebeutelten Volk Argentiniens versprochen, einen klaren Plan zu haben, wie die tiefe Krise Landes überwunden werden kann. Von Strategie und Plan kann jetzt bereits keine Rede mehr sein, da Mileis Luftschlösser mit großer Dynamik erodieren.

Im Wahlkampf ist Milei sogar mit einer Kettensäge aufgetreten, zur Verdeutlichung seines Vorhabens, die öffentlichen Ausgaben zum Abbau der Staatsschulen massiv zu beschneiden. Nach seiner Wahl zum neuen Präsidenten Argentiniens setzte der rechtsgerichtete Ökonom und Radikal-Kapitalist seine Worte in Taten um und forcierte massive Kürzungen bei Subventionen und Sozialprogrammen.

Die Inflation ist aktuell auf rund 290 % explodiert. Laut einer Studie der Katholischen Universität von Argentinien ist die Armutsrate mittlerweile auf rund 60 % der 46 Millionen Einwohner Argentiniens angestiegen. Das ist der höchste Wert seit 20 Jahren.

Argentiniens Lösungsansatz von vorgestern: Neue Gelscheine mit höheren Nominalwerten!

Auch auf die Zentralbank der Argentinischen Republik (BCRA) hat der Politikwechsel große Auswirkungen. Diese hat seit Amtsantritt von Präsident Milei den Leitzins von 133 % auf 40 % gesenkt. Der Peso als Landeswährung wurde um weit über 50 % abgewertet. Eigentlich wollte Milei den Peso abschaffen und den US-Dollar als Landeswährung einführen. Dieses Vorhaben hatte keinen Erfolg. Jetzt hat Argentiniens Notenbank einen 10.000 Peso-Schein (Bild) in Umlauf gebracht, der nun schrittweise über das Netzwerk von Bankfilialen und Geldautomaten im ganzen Land verteilt wird.

10.000 Peso entsprechen gerade einmal rund 10 Euro. Bislang war die größte Stückelung eine Banknote im Wert von 2.000 Peso. Der 10.000-Peso-Schein sowie der 20.000-Peso-Schein, der zum Jahresende in Umlauf kommen wird, soll Transaktionen zwischen Benutzern erleichtern, die Logistik des Finanzsystems effizienter machen und Kosten senken. Im Klartext heißt das: Der Verfall des Geldes ist in Argentinien so stark, dass der Wert der Banknoten erhöht werden muss! Ich bin gespannt, wie dieses Geld-Monopoly in Argentinien weiter geht.

Mein Fazit: Gold und Bitcoin sind für mich die wichtigsten Kapitalschutz-Bausteine gegen das Geld-Monopoly!

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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