Kryptobörse Bitvavo muss Deutschland aufgeben! [139]

(06.05.24) Ich lege stets ein großes Augenmerk auf die regulatorischen Entwicklungen und die damit verbundene Rechtssicherheit in der Welt von Bitcoin, Ethereum & Co. Wie wichtig diese Aspekte sind, zeigt der aktuelle Fall von Bitvavo. Hinter diesem Markennamen steht eine niederländische Kryptobörse mit Sitz in Amsterdam, die bislang bei Krypto-Investoren aus Deutschland äußerst beliebt war. Aufgrund einer großen Coinauswahl und in Kombination mit kostengünstigen Gebühren.

Für Krypto-Investoren aus Deutschland habe ich Bitvavo nie empfohlen, weil ich auf die Erteilung der notwendigen Krypto-Verwahrlizenz seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gewartet habe. Diese wurde bislang nicht bewilligt. Aufgrund regulatorischer Auseinandersetzungen mit der BaFin musste Bitvavo bereits am 18. März 2024 das Marketing und die Neuaufnahme von Kunden aus Deutschland einstellen. Solange, bis die entsprechende BaFin-Lizenz erteilt wird.

Dieses Vorhaben ist jetzt gescheitert und Bitvavo muss sich aus Deutschland zurückziehen. Weil die Kryptobörse aus strategischen bzw. regulatorischen Gründen beschlossen hat, den im Mai 2023 eingeleiteten Antrag auf Erteilung einer BaFin-Lizenz nicht weiter zu verfolgen. Bitvavo plant sich stattdessen auf die kommende Regulierungsverordnung für Kryptowährungen namens MiCAR in den Niederlanden konzentrieren und darauf, diese Lizenz bis 2025 auf Deutschland und andere Länder in Europa unter den neuen europäischen Vorschriften zu übertragen.

Großer Frust und viele offene Fragen bei Kunden von Bitvavo

Ab dem 10. Mai 2024 wird es daher für in Deutschland ansässige Kunden nicht mehr möglich sein, Kryptowährungen bei Bitvavo zu kaufen. Auch Einzahlungen werden nicht mehr möglich sein. Gleiches gilt für die Krypto-Sparpläne. Bis zum 31. Juli 2024 ist der Verkauf oder die Übertragung von Kryptowährungen bei Bitvavo für bestehende Kunden mit Wohnsitz Deutschland weiterhin möglich. Bitvavo empfiehlt betroffenen Kunden aus Deutschland ihre Kryptowährungen auf selbstverwaltete Wallets (Ledger, Bitbox, Trezor, Metamask, Trustwallet usw.) oder einen in Deutschland regulierten Anbieter für den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen wie beispielsweise Bitpanda oder Coinbase zu übertragen.

Bei den betroffenen Bitvavo-Kunden gibt es jetzt viel Frust und Unklarheiten. Zahlreiche Investoren scheint ein derart überraschender Vorgang komplett auf dem falschen Fuß erwischt zu haben. Beispielsweise dahingehend, dass zahlreiche Kryptowährungen bei Bitvavo nur gehandelt (Trade-only), aber nicht übertragen werden können. Auch steuerliche Fragen überschlagen sich in den Internet-Foren. Dabei sind mir auch zahlreiche Falschinformationen aufgefallen. Mit diesem hochinteressanten Themenbereich befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers-Krypto-Woche“.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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