Token schützen Daten und verhindern Betrug!

(03.04.24) Annähernd sieben von zehn Menschen in Deutschland zahlen inzwischen an der Kasse am liebsten digital. Sei es mit Karte, mit dem Smartphone oder sonstigen Wearables wie einer Smartwatch oder einem Bezahlring. Nahezu jeder Verbraucher kauft zumindest gelegentlich online ein, wie aus dem Visa Payment Monitor 2023 hervorgeht. Umso wichtiger ist es, dass diese Zahlungen sowohl für Verbraucher als auch für Händler sicher sind. Um das zu gewährleisten, nutzt Visa den sogenannten Visa Token Service.

Der Begriff Token steht dabei in Verbindung mit einem kryptographischen Vorgang, nicht per se mit einer Kryptowährung. Ist eine Zahlung nämlich tokenisiert, werden die Kartendaten beim Bezahlen verschlüsselt. Die 16-stellige Kartennummer auf der Kredit- oder Debitkarte (PAN) wird also beim Bezahlen nicht weitergegeben, sondern durch einen digitalen Token ersetzt. Dabei handelt es sich um einen anonymisierten Platzhalter, der nicht entschlüsselt werden kann. 

Mehr Sicherheit durch Verschlüsselung

Token lassen keine Rückschlüsse auf die Kartendaten zu. Ein beim Bezahlen verwendeter Token kann nur bei dem ausgewählten Händler für dessen Produkte oder Dienstleistungen verwendet werden. Sie können daher von niemandem für eine andere Transaktion genutzt werden. Sollte einmal ein Token ausgelesen werden, ist er für Betrüger wertlos.

Verbraucher können sich somit darauf verlassen, dass ihre Zahlungsdaten geschützt sind. Doch auch für Händler, die Token-Zahlungen für ihren Onlineshop aktiviert haben, bringt dies Vorteile. Die sensiblen Kartendaten bleiben in den sicheren Systemen der Banken und von Visa, das Risiko für Datenabgriffe bei Händlern sinkt. Die Analysen des Kreditkartenanbieters zeigen: Wo die Token-Technologie in Europa eingesetzt wurde, war die Betrugsrate 50 Prozent niedriger

Dieser Prozess macht das Bezahlen auf Onlineplattformen aber nicht nur sicherer, sondern auch reibungsloser. Denn der Visa Token Service unterstützt Händler auch dabei, die Zahlungsdaten ihrer Kunden zu aktualisieren. Erhält ein Kunde eine neue Karte, wird der beim Händler hinterlegte Token automatisch aktualisiert. Karteninhaber können damit weiterhin bezahlen, ohne die eigenen Zahlungsdaten manuell aktualisieren zu müssen. Dies kann die Autorisierungsrate um bis zu fünf Prozentpunkte steigern und reduziert auch für Händler den administrativen Aufwand.

Tokenisierte Mautzahlungen sparen Zeit auf Reisen

Ein gutes Beispiel für die Vorteile der Token-Technologie bietet die Mautzahlung in Dänemark. In unserem Nachbarland im Norden ist digitales Bezahlen schon lange sehr beliebt. So wird auch die Maut hier digital bezahlt und Token-Zahlungen sind am Standort Storebæltsbroen – der Brücke über den Großen Belt – auf Basis der Visa-Analyse bereits Standard. 

Bis zu 60.000 Menschen überqueren diese Brücke in der Hochsaison täglich – jede Verzögerung beim Bezahlvorgang hat längere Warteschlangen und frustrierte Reisende zur Folge. Die meisten von ihnen haben ein Abonnement, wodurch ihr Konto beim Überqueren der Brücke automatisch belastet wird. Doch waren ihre Kartendaten abgelaufen, mussten Fahrer diese in der Vergangenheit vorher manuell online aktualisieren oder vor Ort in der Schlange warten, um am Schalter bezahlen zu können. Dank der Tokenisierung erfolgt die Aktualisierung der Kartendaten nun ganz automatisch im Hintergrund – ohne manuelle Eingaben oder langes Anstehen am Schalter. Tokenisierte Zahlungen sorgen also nicht nur für mehr Sicherheit und Bequemlichkeit, sondern können auch wertvolle Zeit sparen.

Mit der Tokenisierung lässt sich die Zukunft des Bezahlens gestalten

Bei Visa ist es das Ziel, beim Bezahlen für maximale Sicherheit bei größtmöglichem Komfort zu sorgen – und die Token-Technologie unterstützt dabei. Das Bezahlen über Lösungen wie Apple Pay und Google Pay läuft immer über den Token-Service. Und bereits jetzt handelt es sich bei jeder dritten E-Commerce-Zahlung in Europa um eine Token-Zahlung. 

In Zukunft wird es noch viele weitere Anwendungsgebiete für digitale Token geben. Doch bereits in der Gegenwart zeigt das Beispiel aus Dänemark: Digitale Technologien haben großes Potenzial, das Bezahlerlebnis von Verbrauchern weiter zu verbessern und sich nahtlos in ihren Alltag einzufügen.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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