CBDCs sind ein Geld der Zukunft!

(25.03.24) Ich bewerte es als äußerst bedauerlich, dass derzeit überwiegend neue und unerfahrene Krypto-Investoren versuchen, mit irgendwelchen Meme-Coins ohne jegliches Anwendungspotenzial oder vollkommen absurd bewerteten AI-Coins oder AI-Token ihr sprichwörtliches Glück im Bereich der Kryptowährungen zu versuchen. Viele werden sich dabei in ihrer Gier nach dem schnell verdienten Geld – wieder einmal – eine blutige Nase holen.

Deswegen sehe ich die starke Kurskorrektur an den Kryptomärkten – nach dem Erreichen neuer Höchststände – auch sehr positiv. Weil zum einen die überhebelte Long-Positionen jetzt wieder einmal aus den Märkten gespült werden und zum anderen die überhitzte Erwartungshaltung zahlreicher Privatanleger merklich abkühlt. Kryptowährungen gehen dabei stets über von zittrigen, schwachen und kurzfristig orientierten Händen zu diszipliniert agierenden Langfrist-Investoren, den sogenannten Hodlern. Auf dieser Basis wird dadurch ein solider Nährboden für den Weg zu neuen Höchstständen gelegt werden.

James Tobin (1918-2002) hat dezentrales Zentralbankgeld schon 1985 beschrieben

Ich befasse mich in meiner täglichen Arbeit immer stärker mit dem kommenden Multi-Billionenmarkt im Krypto-Ökosystem, der derzeit kaum Beachtung findet oder einem meist negativ belegten Narrativ folgt: Digitale Zentralbankwährungen. Central Bank Digital Currency (CBDC) sind eine Form von digitalem Geld, das von Zentralbanken ausgegeben und verwaltet wird. Im Unterschied zu konventionellem Bargeld oder Giralgeld basiert eine CBDC ausschließlich auf elektronischer Basis. Durch die Einführung einer CBDC sind Zentralbanken in der Lage, die Kontrolle über das Geldwesen zu behalten und gleichzeitig die Vorteile der Digitalisierung und auch der Tokenisierung zu nutzen.

Der legendäre US-Wirtschaftswissenschaftler James Tobin (1918-2002) hatte bereits im Jahr 1985 die Idee, Zentralbankgeld direkt den Privathaushalten zugänglich zu machen. Der damalige Stand der Technologie verhinderte jedoch die Umsetzung einer ortsungebundenen Kontoführung. Die Blockchain-Technologie hat diese Voraussetzungen mittlerweile geschaffen. Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) werden als nächste Stufe in der Entwicklung des digitalen Geldes weiter an Bedeutung gewinnen.

Wichtig! Im Zuge dieser Evolution des Geldes und der Geldsyteme der Zukunft werden zentralisierte Digitalwährungen in Koexistenz – also komplementär als Ergänzung und nicht als substitutive Alternative – mit dezentralen Kryptowährungen wie dem Bitcoin ihre Rolle im Krypto-Ökosystem, im Geldsystem und der globalen Wirtschaft einnehmen.

Rund 95 % der Zentralbanken forschen bereits an CBDCs

Rund 95 % der globalen Notenbanken arbeiten mittlerweile an CBDC-Projekten. Der digitalen CBDC-Versionen von US-Dollar, Euro, Pfund Sterling, Schweizer Franken oder Japanischen Yen sind ebenso wie der digitale Rubel Russlands längst in fortgeschrittener Planung. Im Stadium von Pilotprojekten befinden sich zwischenzeitlich die People’s Bank of China mit dem E-Yuan, die Reserve Bank of India mit der E-Rupie oder die Saudi Arabian Monetary Authority mit dem Digitalen Riyal.

Erste Staaten und deren Notenbanken haben CBDCs bereits eingeführt. Dazu zählen die Central Bank of Bahamas mit dem Sand Dollar, die Bank of Jamaica mit dem JAM-DEX und die Central Bank of Nigeria mit dem e-Naira.

Mein Fazit: CBDCs werden weiter an Bedeutung gewinnen!

Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) werden als nächste Stufe in der Entwicklung des digitalen Geldes weiter an Bedeutung gewinnen. An diesen zukunftsweisenden Entwicklungen können Sie als rationaler – nicht ideologisch oder gar dogmatisch infiltrierter Bitcoin-Maximalist oder Goldbug (Gold-Maximalist) – schon heute schon partizipieren, indem Sie sich intelligent positionieren. Dafür zeige ich Ihnen im Rahmen von „KRYPTO-X“ ebenso praxisnahe wie wirkungsvolle Mittel und Wege.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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