Spanische Datenschutzbehörde AEPD verbietet Worldcoin!

(15.03.24) Der sogenannte Worldcoin mit dem Währungskürzel WLD ist eine Kryptowährung die das Ziel verfolgt, das globale Finanzwesen neu zu definieren. Das Herzstück von Worldcoin ist World ID, ein globales Identitätsnetzwerk mit Fokus auf die Privatsphäre. World ID soll es seinen Nutzern ermöglichen, ihre Identität als natürliche Person online zu beweisen (Proof of Personhood) und gleichzeitig ihre Privatsphäre durch einen sogenannten Zero-Knowledge-Proof zu wahren.

Ein derartiger „Null-Wissen-Beweis“ kann mit hoher Wahrscheinlichkeit nachweisen, dass man ein Geheimnis weiß, ohne das Geheimnis zu verraten. Dieser Nachweis basiert meist auf einem Frage-Antwort-Protokoll und hat in der Kryptografie zahlreiche Anwendungen. Eine Partei versucht dabei einen Sachverhalt zu beweisen, die andere Partei verifiziert diesen.

Bei der Kryptowährung des Worldcoin fungiert der WLD-Token als Utility-Token mit Governance-Funktionen. Den Anwendern wird dabei die Möglichkeit gegeben, die Zukunft des Protokolls zu beeinflussen. Neben der standardmäßigen „One-Token-One-Vote“-Governance führt World ID „One-Token-One-Vote“-Mechanismen ein. Diese beiden Ansätze können kombiniert werden, um neue Governance-Methoden zu schaffen.

Die AEPD untersagt jegliche Aktivitäten für Worldcoin

Im vergangenen Jahr hat Worldcoin damit begonnen, die Iris von Freiwilligen in mehreren Regionen der Welt gegen eine finanzielle Zuwendung in Form von WLD-Token mittels sogenannter Orbs (Bild) zu scannen. Die Gegenleistung für das Scannen der Iris beträgt dabei in Spanien rund 70 Euro in WLD-Token. Die hinter Worldcoin stehenden Initiatoren betonen dabei, dass alle gesammelten Informationen anonym bleiben und die Benutzer jederzeit die Kontrolle über ihre Daten behalten. Diese Versprechen hat die spanische Datenschutzbehörde AEPD offensichtlich nicht überzeugt.

Die AEPD hat Worldcoin vor kurzem dazu gezwungen, die Tätigkeiten in Spanien – zumindest temporär – einzustellen. Damit wird jede Aktivität von Worldcoin, die in Spanien darauf abzielt personenbezogene Daten zu erfassen, als illegal bewertet. Derzeit erfolgen umfassende Untersuchungen der Behörde in Bezug auf die Vorwürfe bzw. mutmaßlichen Gesetzesverstöße. Explizit wurde es Worldcoin verboten, weiterhin die Iris von Menschen zu scannen und auf diese Art und Weise personenbezogene Daten zu sammeln.

Hinter Worldcoin steht Sam Altman, Chef der US-Firma OpenAI und maßgeblicher Entwickler der KI-Software ChatGPT. Interessanterweise hat das für Worldcoin verantwortliche Unternehmen Tools For Humanity Corporation seine europäische Hauptniederlassung in Deutschland. Deswegen wird es interessant sein zu beobachten, wie die Behörden in Deutschland handeln werden. Allen voran der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), aber auch ggf. die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.

Mein Fazit: Augen auf, aber nicht um sich die Iris scannen zu lassen!

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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