Finanzmarktaufsicht Liechtenstein warnt vor Kryptobörse MEXC!

(05.03.24) Liechtenstein ist ein attraktiver Finanzplatz mit direkten Zugängen zum europäischen Binnenmarkt und zur Schweiz. Die FMA Liechtenstein ist die zuständige Behörde für die Erteilung von Bewilligungen und Zulassungen für Finanzdienstleister. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein sorgt gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag für die Gewährleistung der Stabilität des Finanzmarktes Liechtenstein, den Schutz der Kunden, die Vermeidung von Missbräuchen sowie die Umsetzung und Einhaltung anerkannter internationaler Standards.

Die FMA ist ein öffentliches Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie ist im Jahr 2005 als integrierte Finanzmarktaufsicht gegründet worden. Mit ihrer Aufsichtstätigkeit sorgt die FMA für die Stabilität der Finanzinstitute und des Finanzmarktes sowie den Schutz der Kunden. Bei Verstößen gegen aufsichtsrechtliche Vorschriften trifft die FMA im Interesse des Kundenschutzes und der Reputation des Finanzplatzes die notwendigen Maßnahmen. Die FMA verfolgt zudem im Rahmen der Missbrauchsbekämpfung Fälle, in denen bewilligungspflichtige Tätigkeiten ohne Bewilligung ausgeübt werden. Genau einen derartigen Fall gibt es derzeit wieder einmal im Zusammenhang mit einer dubiosen Kryptobörse namens MEXC.

Warnung der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein vor: mexc[dot]com

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein weist darauf hin, dass der Betreiber der Webseite mexc[dot]com über keine aufsichtsrechtliche Bewilligung oder Registrierung der FMA verfügt und daher dieser nicht im offiziellen Register der FMA aufgeführt ist.

Somit ist es diesem nicht gestattet, bewilligungs- oder registrierungspflichtige Finanzdienstleistungen in Liechtenstein zu erbringen. Die FMA rät dringend davon ab, Investitionen über die Webseite mexc[dot]com zu tätigen, insbesondere auf Angebote zu reagieren oder Gelder zu überweisen oder Kryptowährungen zu übertragen. 

MEXC: Niedrigste Gebühren und höchste Renditen?

MEXC wurde 2018 gegründet und bezeichnet sich selbst als die Börse mit leistungsstarker Technologie für Mega-Transaktionsabgleich. Das Team von MEXC soll zu den Vorreitern und Pionieren der Finanz- und Blockchain-Technologie gehören. Derzeit betreut MEXC angeblich mehr als 10 Millionen Nutzer in mehr als 170 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt und das wäre erst der Anfang. MEXC hat sich nach eigenen euphemistischen Angaben zum Ziel gesetzt, die bevorzugte Plattform für neue Händler und erfahrene Anleger zu werden, die auf ihrer finanziellen Reise vorankommen wollen.

MEXC bietet auch lokalisierte Sprachunterstützung für Investoren aus verschiedenen Ländern, um ihnen den Handel zu erleichtern. So steht die Internetseite auch in deutscher Sprache zur Verfügung. MEXC ist auf Basis eigener Aussagen auf den wichtigsten Kontinenten und in Hoheitsgebiete auf der ganzen Welt präsent und wird angeblich entweder direkt oder über Partner von einigen der renommiertesten Hoheitsgebiete der Welt reguliert.

Mein Fazit: Auch die BaFin ermittelt bereits gegen MEXC

Für das Fürstentum Liechtenstein gelten diese angebliche Regulierung und die damit verbundenen Zulassungen schon einmal nicht, sonst hätte die FMA Liechtenstein keine Warnmeldung veröffentlicht. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin ermittelt gegen MEXC und hat bereits im Oktober 2023 eine Warnmeldung (Bild) in ihrer Rubrik „Unerlaubte Geschäfte“ veröffentlicht.

mexc.com: BaFin ermittelt gegen MEXC

Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor Angeboten der MEXC. Nach ihren Erkenntnissen bietet das Unternehmen Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis auf seiner Website mexc.com an.

Finanzdienstleistungen dürfen in Deutschland nur mit einer Erlaubnis der BaFin angeboten werden. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank. Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern generell, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

Achtung vor den Bitcoin- und Krypto-Bauernfängern!

Ich warne Sie regelmäßig vor fragwürdigen Anbietern und Methoden. Sollte das Kind bereits in den Brunnen gefallen und ein Schadensfall eingetreten sein, sind die nachfolgenden Punkte ratsam:

1. Anzeige bei der Polizei erstatten

2. Nationale Aufsichtsbehörden informieren (BaFin, FMA, FINMA)

3. Beschreitung des Rechtsweges über einen spezialisierten Anwalt – Hier steht Ihnen unser Experten-Netzwerk zur Verfügung.

>>> KRYPTO-X PREMIUM <<<

Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

Schreibe einen Kommentar