KI statt Apps!

(28.02.24) Längst ist das Smartphone ein echter Alltagshelfer. Bei nahezu allen Themen hilft eine App, ob für Unterhaltung, Shopping oder Reisen. Doch die vielen Apps können auch Nerven kosten. Beim Reisen wollen Anreise, Unterkunft und Programm organisiert sein. Bisher bedeutete das den Besuch vieler unterschiedlicher Apps von Bahn- oder Flugportalen, Hotelbuchungsseiten oder auch Empfehlungs-Apps.

Visionäres Konzept mit digitalem Assistenten und ohne Apps

Auf dem derzeit in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress 2024 präsentiert die Telekom gemeinsam mit Qualcomm Technologies, Inc. und Brain.ai ein visionäres KI-Telefonkonzept (Bild). Ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierender Assistent ersetzt hier die zahllosen Apps auf dem Smartphone. Wie ein Concierge versteht der Assistent die Wünsche der Benutzer und kümmert sich um die Details. 

„Buche mir einen Flug zum Viertelfinale“. Einfach per Sprachbefehl gehorcht der intelligente Assistent aufs Wort. Der Showcase zeigt anhand von konkreten Beispielen wie ein KI-Smartphone bei Reiseplanung, Einkauf, Videoerstellung oder Fotobearbeitung das Leben erleichtert. Möglich macht das ein digitaler Assistent der Telekom. Mittels KI übernimmt er die Funktionen unterschiedlichster Apps und kann alle täglichen Aufgaben erledigen, für die normalerweise mehrere Anwendungen auf dem Gerät benötigt würden. Ganz mühelos und intuitiv lässt sich der Concierge über Sprache und Text steuern. 

Der Anspruch der Deutschen Telekom ist eine KI für alle 

Für den Showcase wurden reale Anwendungsfälle in das bereits erhältliche T Phone der Telekom integriert. Damit unterstreicht der Konzern sein Engagement, Innovationen auch auf bereits am Markt verfügbaren Geräten einzuführen und für alle zugänglich zu machen.

Gemeinsam mit Brain.ai, einem Pionier für generative Schnittstellen, wird ein App-freies Interface geschaffen, mit dem die KI intuitiv gesteuert wird. Je nach Kontext wählt es eigenständig die passenden Anwendungen aus. Die Nutzer können sich so auf das konzentrieren, was sie wollen, statt darauf, wie sie es erhalten. Die KI befindet sich in der Cloud. Das sorgt einerseits für ein authentisches Nutzererlebnis und hält andererseits die Kosten für die Smartphones niedrig.

Darüber hinaus zeigt die Telekom in Kooperation mit Qualcomm eine weitere Variante eines KI-Smartphones, das auf dem Snapdragon® 8 Gen 3 Reference Design basiert. Bei dem High-Performance-Gerät findet der Großteil der KI-Verarbeitung auf dem Gerät selbst statt. Das macht die KI besonders schnell, energieeffizient und individueller für jeden Nutzer.

Gemeinsame Entwicklerteams der Partner arbeiten kontinuierlich an der Umsetzung des Konzepts. Auf der Messe zeigen die Partner reine Prototypen, die eine mögliche Zukunft aufzeigen und erlebbar machen sollen. Bis Kunden sie im Shop kaufen können, wird es noch etwas dauern.

Mein Fazit: Künstliche Intelligenz und die sogenannten Large Language Models (LLM) werden schon bald fester Bestandteil von Mobilfunkgeräten sein. Nicht nur die Künstliche Intelligenz, sondern auch Cloud-Anwendungen und die Blockchain-Technologie werden hier verstärkt zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden auch dezentrale Applikationen (dApps) auf Blockchains wie Ethereum weiter an Bedeutung gewinnen.

Digitale Vermögenswerte werden in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle spielen!

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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