Gefälschte Krypto-Plattformen gefährden Ihre Wallets!

(16.02.24) Die Kantonspolizei Zürich (Bild) betreibt mit Cybercrimepolice.ch ein hervorragendes Online-Portal, um die Bevölkerung vor aktuellen Gefahren aus dem Internet zu warnen. Auf der Website werden tagesaktuell Warnmeldungen vor gegenwärtigen und vor allem neuen Cyberbedrohungen publiziert. Damit erhalten alle Bürger eine schnelle und interaktive Übersicht über die aktuellen Bedrohungen im Internet.

Außerdem bietet „Cybercrimepolice“ die Möglichkeit, der Polizei auf einfache Art Cyber-Ereignisse zur Kenntnis zu bringen. Strafanzeigen können auf dieser Plattform aber nicht entgegengenommen werden. Falls Sie eine Strafanzeige erstatten möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre örtlich zuständige Polizeistelle.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn es einen derartigen Polizei-Service auch in Deutschland oder Österreich geben würde. Aktuell wurde auf dem Portal wieder einmal ein interessanter Beitrag veröffentlicht mit Bezug zu einem Betrugsversuch, der auch für zahlreiche Krypto-Investoren außerhalb der Schweiz eine hohe Relevanz hat und den ich mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Behörde nachfolgend publizieren darf.

Wenn günstige Krypto-Token zur Plünderung der eigenen Wallet führen

Auf X (Twitter) werden Imitationen von renommierten Kryptowährung-Plattformen beworben, welche bösartige Tools bzw. Scripts beinhalten. Unachtsame Besucher sollen über einen QR-Code einem Smart Contract zustimmen, womit den Cyberkriminellen der uneingeschränkte Zugriff auf das eigene Wallet gewährt wird.

Betrugs-Werkzeuge Krypto-Drainer und Cryptocurrency Stealer

Die Betrüger betreiben auf X (Twitter) Kampagnen, um die Akzeptanz einer bereits bekannten oder neuen Kryptowährung voranzutreiben. Hierfür werden die potenziellen Opfer mittels eines attraktiven Verkaufs von Krypto-Token oder Gratis-Token geködert.

Um diese einzulösen, werden die betroffenen Personen über einen Link auf eine betrügerische Website im Corporate Design einer Blockchain-Datenbank weitergeleitet. Beim Weiterklicken erscheint ein Pop-Up mit der Auswahl verschiedener Anbieter von Wallets (Geldbörse für Kryptowährungen), die zu einem QR-Code führen. Beim Einscannen des QR-Codes mit der Wallet-Applikation wird ein bösartiges Tool bzw. Script (sog. Krypto-Drainer bzw. Cryptocurrency Stealer) ausgeführt und die Nutzer werden aufgefordert, die Verknüpfung zum Wallet zu gewähren.

Hierbei erfolgt jedoch keine normale Verknüpfung, sondern es wird einem Smartcontract zugestimmt. Durch die Annahme des Smartcontracts gewähren die betroffenen Personen den Cyberkriminellen unwissentlich unbeschränkten Zugriff auf ihr Vermögen, woraufhin die Betrüger sämtliche Vermögenswerte wegtransferieren. Um die Analyse des Geldflusses zu erschweren, werden die Transaktionen über verschiedene Wallets laufen gelassen und in verschiedene Kryptowährungen umgewandelt.

Wie sollten Sie Sie sich verhalten?

+ Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, Socialmedia-Plattformen, SMS, etc. oder von anderen Websites, da diese optisch verändert sein können.

+ Greifen Sie nur über die offiziellen Websites auf die entsprechende Login-Funktion, etc. zu.

+ Verknüpfen Sie nie leichtfertig Ihr Krypto-Wallet, da Drittpersonen dadurch uneingeschränkter Zugriff gewährt werden kann.

+ Melden Sie das betrügerische Profil der Plattformbetreiberin.

Ihr Krypto-Konto bzw. Ihre Wallet wurde bereits geplündert?

+ Kontaktieren Sie umgehend Ihre Krypto-Handelsplattform.

+ Begeben Sie sich nach telefonischer Terminvereinbarung zu Ihrer örtlichen Polizeistelle der Kantonspolizei und erstatten Sie eine Anzeige. Hinweis: Das gilt selbstverständlich auch für andere Länder und regionale Polizeidienststellen an Ihrem Wohnsitz in Deutschland oder Österreich.

Achtung vor den Bitcoin- und Krypto-Bauernfängern!

Ich warne Sie regelmäßig vor fragwürdigen Anbietern und Methoden. Sollte das Kind bereits in den Brunnen gefallen und ein Schadensfall eingetreten sein, sind die nachfolgenden Punkte ratsam:

1. Anzeige bei der Polizei erstatten

2. Nationale Aufsichtsbehörden informieren (BaFin, FMA, FINMA)

2. Beschreitung des Rechtsweges über einen spezialisierten Anwalt – Hier steht Ihnen unser Experten-Netzwerk zur Verfügung.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

 

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