FMA Österreich: Lizenzentzug bei Wiener Krypto-Firma!

(21.11.23) Falls Ihnen jetzt beim Lesen der Überschrift der Schreck in die Glieder gefahren ist und Sie sofort an die Kryptobörse Bitpanda mit Sitz in Wien gedacht haben kann ich Sie umgehend beruhigen. Selbstverständlich handelt es sich bei dem Eingriff der Finanzmarktaufsicht Österreich nicht um eine der führenden europäischen Kryptobörsen, sondern um einen ebenso unbekannte wie dubiosen Anbieter Crypto Management GmbH, der ebenfalls seinen Unternehmenssitz in der österreichischen Landeshauptstadt Wien unterhält, bzw. unterhalten hat. Hierzu hat die FMA Österreich folgendes veröffentlicht, ich zitiere im Originalwortlaut:

FMA widerruft die Registrierung gemäß FM-GwG der Crypto Management GmbH als Dienstleister in Bezug auf virtuelle Währungen

8. November 2023: Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat heute mit sofortiger Wirkung per Bescheid die Registrierung gemäß § 32a Abs. 1 Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (FM-GwG) der Crypto Management GmbH (crypto-management.at) mit Sitz in 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 5/23, als Dienstleister in Bezug auf virtuelle Währungen gemäß § 2 Z 22 FM-GwG widerrufen. Das Unternehmen ist daher nicht mehr berechtigt in Österreich oder aus Österreich heraus folgende Finanzdienstleistungen anzubieten: + Dienste zur Sicherung privater kryptografischer Schlüssel, um virtuelle Währungen im Namen eines Kunden zu halten, zu speichern und zu übertragen (Anbieter von elektronischen Geldbörsen); + den Tausch von virtuellen Währungen in Fiatgeld und umgekehrt; + den Tausch einer oder mehrerer virtueller Währungen untereinander; + die Übertragung von virtuellen Währungen; + die Zurverfügungstellung von Finanzdienstleistungen für die Ausgabe und den Verkauf von virtuellen Währungen. Da zudem der Verdacht auf strafrechtlich relevante Verstöße besteht, hat die FMA auch die Staatsanwaltschaft informiert und übermittelt dieser ihre Erhebungsergebnisse in einer Sachverhaltsdarstellung.

Crypto Management: Website offline – Insolvenz angemeldet – Staatsanwaltschaft ermittelt

Mittlerweile ist die Internetseite der Crypto Management offline und das Unternehmen befindet sich in Insolvenz und die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat Ermittlungen aufgenommen. Dabei geht es um den Verdacht des Betrugs- bzw. der Untreue. Selbstverständlich gilt wie immer bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. Das muss ich leider immer dazuschreiben, weil ich diesen fehlenden Zusatz ansonsten wieder in meiner Anwaltspost finde. Die Betrugs- und Schadensfälle im Bereich der Kryptowährungen mit Wurzeln in Österreich sind nach meinen Erfahrungswerten überproportional hoch. In diesem mutmaßlichen Betrugsfall offensichtlich bis vor kurzem sogar mit einer entsprechenden Registrierung und Lizenz durch die FMA Österreich. Das ist ebenso beachtenswert wie bedenklich, weil der Lizenzentzug erst vollzogen wurde, als das Kind für die betroffenen Anleger bereits in den Brunnen gefallen war.

Achtung vor den Krypto-Bauernfängern!

Ich warne Sie regelmäßig vor fragwürdigen Anbietern und Methoden. Sollte das Kind bereits in den Brunnen gefallen und ein Schadensfall eingetreten sein, sind die nachfolgenden Punkte ratsam: 1. Anzeige bei der Polizei erstatten 2. Nationale Aufsichtsbehörden informieren (BaFin, FMA, FINMA) 3. Beschreitung des Rechtsweges über einen spezialisierten Anwalt – Hier steht Ihnen unser Experten-Netzwerk zur Verfügung.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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