1,4 Millionen Euro für neue Blockchain-Ideen!

(16.11.23) Mit dem Ideenwettbewerb Blockchain sucht die Baden-Württemberg Stiftung ab sofort neuartige und nachhaltige Anwendungsfälle der Distributed-Ledger-Technologie, insbesondere der Blockchain-Technologie. Mit dem neuen Ideenwettbewerb möchte die BW-Stiftung Forschungsprojekte fördern, die innovative Antworten auf gesellschaftlich relevante Probleme mithilfe der Blockchain-Technologie erarbeiten. Hierbei sollen ausschließlich Verfahren genutzt werden, die im Vergleich zu konventionellen Lösungen keinen wesentlich erhöhten Energieverbrauch haben und datenschutzkonform sind. Es stehen somit nachhaltige Konzepte im Fokus. Insgesamt stellt die BW-Stiftung für den Ideenwettbewerb Blockchain 1,4 Millionen Euro bereit. Die Machbarkeitsstudien, die gesucht und gefördert werden, sollen die wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Realisierbarkeit dieser Anwendungen demonstrieren. Ziel dabei ist es, Risiken zu identifizieren und Lösungsansätze bezüglich ihrer Erfolgsaussichten zu bewerten. Anknüpfend an das erfolgreiche Forschungsprogramm Industrie 4.0 der BW-Stiftung richtet sich der Ideenwettbewerb an Forscher, die originelle Ansätze für die Zukunft der Blockchain am Standort Baden-Württemberg entwickeln. Darüber hinaus verstärkt das Programm den Austausch der verschiedenen Akteure innerhalb dieses interdisziplinären Forschungsfelds.

Die Blockchain-Technologie bietet umfassende Möglichkeiten

Allgemein bietet die Distributed-Ledger-Technologie viele bisher ungenutzte Chancen. Darunter auch Blockchain, eine Technologie, um Daten in einem nicht manipulierbaren Register transparent und gemeinsam zu verwalten. Das erleichtert den Austausch und die Verifizierung von Datensätzen innerhalb eines Netzwerks. Eine zentrale Instanz ist dazu nicht erforderlich. Damit eröffnet die Blockchain-Technologie vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, etwa in der Gesundheitsbranche, der industriellen Fertigung oder in der öffentlichen Verwaltung. Jedoch gibt es auch Herausforderungen, die einen breiteren Einsatz der Blockchain-Technologie bisher behindert haben. Ein Nachteil für Blockchain-Anwendungen ist etwa deren Reaktionszeit beziehungsweise Reaktionsfähigkeit; die Ursache: Bei steigenden Nutzerzahlen bedarf es mehr Zeit für Verarbeitung und Bestätigung. Außerdem benötigen Blockchain-Anwendungen meist viel Rechenleistung und haben daher einen hohen Energieverbrauch. Um möglichst vielen guten Ideen eine Chance zu geben, ist das Themenspektrum des Ideenwettbewerbs Blockchain sehr breit. Es reicht von Künstlicher Intelligenz (KI) über Sicherheitsanwendungen, den Energiesektor, die Logistik und das Gesundheitswesen bis hin zur Produktion. Grundsätzlich können weitere Anwendungsfelder bearbeitet werden, für die eine Blockchain oder andere Distributed-Ledger-Technologien sinnvolle Lösungen sind. Antragsberechtigt sind öffentlich grundfinanzierte Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen. Industriekooperationen sind unter bestimmten Umständen möglich.

Mein Fazit: Blockchain ist eine Zukunfts-Technologie

Die Blockchain-Förderungen der BW-Stiftung fallen mir schon seit Jahren positiv auf und ich würde es sehr begrüßen, wenn andere Bundesländer bzw. Stiftungen diesem zukunftsweisenden Vorbild folgen würden.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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