In Gold und Bitcoin We Trust!

(13.10.23) In den 90iger Jahren warb die Deutsche Bank mit ihrem Slogan „Vertrauen ist der Anfang von allem“. Bereits seit dem Jahr 1956 ist „In God We Trust“ das offizielle Motto der USA und deshalb in zahlreichen Bundesinstitutionen und Behörden zu finden. Bereits am 22. April 1864 verabschiedete der Kongress ein Gesetz, um die Inschrift des Satzes „In God We Trust“ auf Münzen zu prägen. 1955 folgte dann ein weiteres Gesetz, das diese Kennzeichnung auch auf Banknoten verbindlich vorschrieb. Daran hat sich bis heute nichts verändert. Der politische und wirtschaftliche Wohlstand der USA, und somit auch das Vertrauen in die Stabilität des Geldes, liegt somit nach diesem trivialen Selbstverständnis in der „Hand Gottes“. Diese Annahme ist für mich nicht nur ökonomisch wenig belastbar, sondern auch mit Blick auf die in den USA geltende Religionsfreiheit zu hinterfragen. Ich verbinde mit der „Hand Gottes“ keine Geldstabilität, sondern in erster Linie Diego Maradona und sein irreguläres Tor bei der Fußball-WM 1986. Ich orientiere mich weit mehr am Sprichwort: „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott“. Das scheint auch für zahlreiche Bürger und Investoren zu gelten, die – unabhängig von ihrer religiösen Orientierung – das Vertrauen in unser Geldsystem längst verloren haben.

Gold und Bitcoin weisen zahlreiche Gemeinsamkeiten auf

„In Gold We Trust“, aber auch „In Bitcoin We Trust“ sind daher verständliche Adaptionen. Ich vertrete die Sichtweise, dass das Edelmetall Gold sehr viele Gemeinsamkeiten mit dem Bitcoin als Krypto-Weltleitwährung und „digitalem Gold“ hat. Beide Werte sind frei von Schulden, unabhängig vom Einfluss einer Zentralinstanz und limitiert in ihrem Vorkommen bzw. ihrer maximalen Verfügbarkeit, die beim Bitcoin maximal 21 Mio. Stück beträgt. Deswegen ist nach dem vor kurzem eingereichten Antrag auf Zulassung eines Bitcoin-ETFs durch den weltweit größten Vermögensverwalter BlackRock auch hier der Blick in die geschichtliche Entwicklung von Gold interessant. Die Marktkapitalisierung von Gold hat sich seit der Einführung des ersten in den USA emittierten Gold-ETFs im Jahr 2004 in etwa vervierfacht. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die aktuelle Marktkapitalisierung des Bitcoin weit geringer ist, als die damalige Bewertung von Gold. Gleichzeitig kam es bei Gold seither zu steigenden bzw. hohen Förderquoten. Die Bitcoin-Inflation wird hingegen aufgrund der bereits in Umlauf befindlichen Bitcoin-Angebotsmenge in Höhe von rund 93% in Kombination mit dem regelmäßig durchgeführten Halving (Halbierung der Mining-Belohnung) weiter massiv rückläufig sein. Dahinter steckt ein mathematischer Prozess, durch den sich die Menge an neu erzeugten Bitcoin alle vier Jahre halbiert.

Investieren und diversifizieren Sie in Gold UND Bitcoin!

Im Jahr 2014 habe ich meine ersten Berichte und Empfehlungen zur damals noch als geradezu exotisch einzustufenden Kryptowährung Bitcoin verfasst. Heute bewerte ich den Bitcoin als Digitales Gold.

>>> KRYPTO-X PREMIUM <<<

Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

Schreibe einen Kommentar