Die 3 Bitcoin-Arten der Zukunft! [112]

(09.10.23) Aktuell sorgt eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters für einen relativ starken „Aufruhr“ in der Bitcoin-Community. Reuters bezieht sich dabei auf die mächtige Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel. Die im englischen unter Bank for International Settlements (BIS) bekannte Institution ist eine internationale Organisation der Bankwirtschaft, die bereits im Jahr 1930 gegründet wurde. 60 Zentralbanken und vergleichbare Finanzorganisationen sind Mitglieder, sodass die BIZ häufig auch als Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet wird.

Die Meldung von Reuters besagt nun, dass ein globales Testlabor einer Zentralbank den Prototyp eines Bitcoin-Überwachungssystems entwickelt hat, das den Behörden ein klareres Bild darüber vermitteln soll, wie, wann und wo die Kryptowährung verwendet wird. Das Projekt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit dem Codenamen Atlas wurde vor mehr als fünf Jahren bei der niederländischen Zentralbank ins Leben gerufen, doch sein potenzieller Wert wurde in den letzten 18 Monaten durch eine Reihe gravierender Betrugsfälle und Zusammenbrüche in der Krypto-Industrie unterstrichen. Die Aufsichtsbehörden sind zunehmend besorgt darüber, dass Kryptowährungen aufgrund ihrer dezentralen Natur ein Risiko darstellen, insbesondere nach dem Zusammenbruch der Blockchain Luna und des Stablecoins TerraUSD sowie der FTX-Plattform im letzten Jahr.

Anerkennung und Bedeutung von Bitcoin und Kryptowährungen steigen auch bei den Zentralbanken

Atlas hat eine „Proof of Concept“-Plattform geschaffen, die Daten sowohl aus öffentlich zugänglichen „On-Chain“-Krypto-Ledgern als auch aus schwieriger zu beschaffenden „Off-Chain“-Daten sammelt, die nur von einigen Börsen und Benutzern gemeldet werden. Diese Informationen liefern dann ein grobes Bild der Kryptowährungsaktivitäten. Da Krypto-Wallets jedoch anonym und ohne Angabe des Standorts des Eigentümers eingerichtet werden können, sind sie nicht unbedingt präzise. Der „Innovation Hub“-Prototyp der BIZ erstellt „Dashboards“, die Informationen anzeigen, z. B. wie viele Bitcoin zu bestimmten Zeiten in bestimmten Teilen der Welt in US-Dollar umgewandelt werden.

Die Daten können auch einen Einblick in die Akzeptanz und relative Bedeutung von Kryptomärkten geben, wenn diese an Popularität gewinnen oder sinken. Grenzüberschreitende Kryptoflüsse seien für Zentralbanken im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Zahlungen, Wirtschaftsanalysen und Zahlungsbilanzstatistiken besonders relevant, so die BIZ. In einigen Ländern können sie einen erheblichen Teil der grenzüberschreitenden Überweisungen ausmachen, der aufgrund der aktuellen Datenlücken schwer zu quantifizieren ist.

Mein Fazit: Sturm im Wasserglas – Drei Arten von Bitcoin in der Zukunft

Diese angebliche „Horror-Meldung der globalen Überwachung“ ist wieder einmal nichts weiter als ein Sturm im Wasserglas und überhaupt nichts Neues. Es ist sogar positiv zu werten, dass der Bitcoin mittlerweile eine so bedeutende Rolle spielt, dass sich die BIZ mit derart intensiven Datenerhebungen befasst und Kontrollsysteme entwickelt.

Zentralbanken müssen sich aus erster Hand Wissen über Krypto und DeFi sowie die Risiken und Chancen aneignen, die sie für das Finanzsystem darstellen. Die Dashboards werden nun einer Gruppe von Zentralbanken zur Verfügung gestellt, um Erfahrungen zu sammeln und Weiterentwicklungen zu tätigen. Ich prognostiziere heute schon, dass es in Zukunft aus regulatorischer Perspektive drei Arten von Bitcoin geben wird. Mehr dazu in meinem aktuellen Podcast von Millers Kryptowoche.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

 

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