6 Maßnahmen zum Schutz vor Ransomware!

(05.10.23) Hinter dem Begriff Ransomware stehen Schadprogramme, die auf die Blockade des Computersystems oder die Verschlüsselung der Betriebs- und Nutzerdaten abzielen. Ein möglicher Türöffner für Ransomware ist beispielsweise Emotet. Hinter Emotet verbirgt sich eine Familie von Computer-Schadprogrammen für Windows-Systeme in Form von Makroviren, welche per E-Mail versendet werden.

CryptoLocker ist ein Vater der Ransomware

Ransomware schränkt den Zugriff auf Daten und Systeme ein, oder unterbindet ihn. Für die Freigabe wird dann ein Lösegeld (Ransom) verlangt, dass nicht selten in Form von Kryptowährungen bezahlt werden soll. Ein derartiges Schadprogramm kann den kompletten Zugriff auf das System verhindern oder es verschlüsselt bestimmte Nutzerdaten. Besonders verbreitet ist Ransomware, die sich gegen Windows-Rechner richtet. Prinzipiell aber können alle Systeme von Ransomware befallen werden. Das Phänomen der Ransomware ist nicht neu. Bereits im Jahr 2005 trat unter dem Namen CryptoLocker erstmals eine Ransomware mit Verschlüsselungsfunktion großflächig in Erscheinung. Das Schadprogramm von CryptoLocker chiffrierte Nutzerdaten eines bestimmten Typs mit kryptografischen Verfahren. Nicht nur auf lokalen Festplatten, sondern auch auf angebundenen Netzlaufwerken.

260 Milliarden Euro Schaden bis zum Jahr 2031

Die IT-Infektion mit Trojanern erfolgt dabei mittels täuschend echt aussehender E-Mails. Derartige Schadsoftware verbreitet sich sehr schnell selbständig und kann damit besonders hohen Schaden anrichten. Auch Investoren in digitale Vermögenswerte wie Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum und die damit verbundenen Blockchain-Wallets sind durch Ransomware-Angriffe latent gefährdet. Die wichtigsten Fragen für Unternehmen und Unternehmer bzw. deren Führungskräfte zum Thema Ransomware haben aktuell die Cybersecurity-Experten von Check Point Software Technologies Ltd. zusammengefasst. Die damit verbundenen Antworten sind auch für Privatanleger zur Sensibilisierung in diese so wichtigen Sicherheits-Bereich sehr hilfreich. Laut Cybersecurity Ventures wird Ransomware bis 2031 voraussichtlich Verluste in Höhe von über 260 Milliarden Euro verursachen. In der ersten Hälfte des Jahres 2023 enthüllte auch der 2023 Mid-Year Report von Check Point Research alarmierende Zahlen: 48 Ransomware-Gruppen haben weltweit mehr als 2.200 Opfer erfolgreich angegriffen und erpresst, wobei 4% aller weltweiten Angriffe auf Organisationen und Unternehmen in Deutschland zielten.

Maßnahmen zur Minimierung des Risikos von Ransomware-Angriffen!

1. Benutzerauthentifizierung

Die Durchsetzung strenger Passwortrichtlinien, die Einführung von Multi-Faktor-Authentifizierung und die Aufklärung der Mitarbeiter über Phishing-Angriffe sind wichtige Elemente einer wirksamen Cyber-Sicherheitsstrategie.

2. Konsolidierte Datensicherungsstrategien

Ransomware versucht, die Opfer zur Zahlung eines Lösegelds zu zwingen, nachdem die Hacker deren Daten verschlüsselt haben. Eine zuverlässige Datensicherung sorgt dafür, dass man nicht mehr auf die Täter angewiesen ist, um die eigenen Daten wiederherstellen zu können.

3. Installation von Sicherheits-Patches

Computer müssen mit Sicherheitsupdates auf dem neuesten Stand gehalten werden. Insbesondere kritische Patches sind unverzichtbar, da diese bekannte Sicherheitslücken schließen.

4. Cyber-Awareness-Schulungen

Phishing-E-Mails sind ein gängiger Verbreitungsweg für Ransomware. Regelmäßige Cybersicherheitsschulungen sind unerlässlich, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Phishing-Indikatoren aufzuklären.

5. KI-gestützte Bedrohungsabwehr

Die automatisierte Erkennung und Abwehr von Bedrohungen, insbesondere durch KI, kann Ransomware-Angriffe erkennen und neutralisieren, bevor sie irreparablen Schaden anrichten. KI-gestützte Cybersicherheitslösungen ergänzen menschliches Fachwissen und bieten eine beeindruckende Abwehr gegen eine Vielzahl von Cyberbedrohungen.

6. Anti-Ransomware-Lösungen

Anti-Ransomware-Lösungen überwachen Programme auf verdächtige Verhaltensweisen und spielen eine entscheidende Rolle dabei, Verschlüsselungen zu stoppen. Durch die Umsetzung der beschriebenen Strategien können Ransomware-Angriffe erheblich reduziert oder verhindert werden. Die Zahlung eines Lösegelds ist keine Garantie für die Rückgabe der Daten. Prävention sollte daher immer im Vordergrund stehen, um Sicherheitsverletzungen wirksam zu verhindern.

Nutzen Sie Cybersecurity-Systeme und investieren Sie in Cybersecurity-Aktien!

Daten sind die Goldminen des 21. Jahrhunderts. Schützen auch Sie Ihre Systeme durch den Einsatz einer Anti-Viren-Software und bleiben Sie bei all Ihren Online-Aktivitäten stets wachsam. Achten Sie darauf, welche E-Mails Sie öffnen, welche Links Sie anklicken und prüfen Sie die Authentizität von Anhängen und Dateien bevor Sie diese herunterladen. Ebenso die Echtheit von Absendern und Internetseiten. Dem Schutz Ihrer digitalen Privatsphäre müssen Sie daher heute wie in Zukunft eine große Aufmerksamkeit widmen. Ich zeige Ihnen dafür effiziente und praxisbewährte Datenschutz-Konzepte, ebenso wie ausgesuchte Investment-Strategien im Hinblick auf lukrative Cybersecurity-Aktien, die von der boomenden Internetkriminalität (Cybercrime) profitieren.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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