Bitcoin ist keine Religion!

(22.09.23) Innerhalb der Welt der Kryptowährungen gibt es auch vielfältige Strömungen und kontroverse Meinungen unterschiedlicher Marktteilnehmer. Beispielsweise die sogenannten „Bitcoin-Puristen“ bzw. „Bitcoin-Maximalisten“. Diese Investoren- und Anwendergruppe vertritt die ideologische bis dogmatische Sichtweise „Bitcoin Only“. Das bedeutet, ausschließlich der Bitcoin soll eine Berechtigung haben und allen anderen Kryptowährungen stiften angeblich keinen Nutzen. Alternative Kryptowährungen (Altcoins) werden dabei pauschal als angebliche Shitcoins und Betrug (Scam) diskreditiert. In den sozialen Medien sind Vertreter des BTC-Maximalismus häufig bereits an ihren Profilbildern zu erkennen, bei denen Sie ihre Augen in Laseroptik (Laser Eyes) hinterlegt haben. Einer der wichtigsten Vertreter des Bitcoin-Maximalismus ist Michael Saylor, der Präsident von MicroStrategy. Das US-Technologieunternehmen ist mittlerweile mit einem Bestand von 152.800 Bitcoin weit mehr „BTC-Aktie“ zu bewerten, denn als ein Softwarekonzern. Kritisch sehe ich allerdings die enorm hohen Kredite, die mittlerweile für den Ausbau des Bitcoin-Bestandes aufgenommen wurden. Ebenso bewerte den undifferenzierten Kampf um die Deutungshoheit im Krypto-Space als kontraproduktiv mit Blick auf das große Ganze, weil er mich zunehmend an religiöse Ausprägungen bei Sekten erinnert.

Das Mantra der Bitcoin-Maxis ist irrational

Würde man dem Mantra der BTC-Maxis in letzter Konsequenz folgen, dann müsste ein Investor ausschließlich in Bitcoin investieren und dürfte auch keine Aktien, Anleihen, Finanzprodukte wie ETFs oder Rohstoffe wie Gold erwerben. Ein massives Klumpenrisiko wäre die Folge!   Für mich ist der Bitcoin als Krypto-Weltleitwährung das eindeutige Krypto-Basisinvestment. Dennoch sind die Blockchain-Technologie, die Tokenisierung, Dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) basierend auf intelligenten Verträgen weit mehr als nur der Bitcoin. Auf diese Thematik gehe ich auch in meinem aktuellen Interview für Börse Stuttgart TV ein:

Markus Miller: Krypto-Update für Börse Stuttgart TV

Richy schaut wieder gemeinsam mit Markus Miller in die Welt der Kryptowährungen und Finanzmärkte! In diesem Video sprechen die beiden darüber, wieso sich die Kryptowelt oft in die Lager Bitcoiner und Altcoiner teilt. Auch die Themen Ethereum Staking, institutionelle Anleger, steuerliche Aspekte des Stakings und aktuelle rechtliche Auseinandersetzungen, insbesondere im Zusammenhang mit XRP werden angeschnitten.

Erfahre mehr über die Bedeutung von Stablecoins in Zahlungssystemen wie PayPal, mobiles Bezahlen und die wachsende Rolle von Blockchain und künstlicher Intelligenz in der Finanzbranche. Außerdem werfen Richy und Markus einen Blick auf digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und deren potenzielle Auswirkungen auf das traditionelle Bankgeschäft und decken verschiedene Aspekte von Betrugsmails und Identitätsmissbrauch im Zusammenhang mit Kryptowährungen auf.

Timestamps:

00:00 ► Einleitung 01:17  ► Marktüberblick 28:39 ► Kryptovermögensbericht von Henley & Partners 43:40 ► Kryptoadaption so weit das Auge reicht 49:37 ► Regulierungen in Europa 59:03 ► Bitcoin ist keine Religion 01:15:40 ► Bitcoin ETFs 01:26:14 ► Staking 01:37:55 ► Gerichtsurteil USA und SEC 01:46:08 ► Mobiles bezahlen 01:49:37 ► Der Vorteil von Stablecoins 01:52:26 ► Banken in der Zukunft 2:02:31 ► Multi-Token-Network von Mastercard 02:05:24 ► Kryptoinfluencer 02:13:22 ► Maschen der Kryptobetrüger 02:28:51 ► Schlusswort

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

One thought on “Bitcoin ist keine Religion!

  1. Hallo Herr Markus Miller, ich habe erste heute ihre Ausführungen zum Bitcoin ist keine Religion mir fast gänzlich anhören können, die offenen Lücken hole ich nach. Ganz Ohr war ich zu den Betrugsmaschen – ich bin selbst doppelt betroffen und merke in Folge wieviele sich für die vorhandenen Daten zu meiner Person und den in Blockchain nachgewiesenen Geldern interessieren. Sie geben nach meinem First-Betrug durch die HUOBITRADES Plattform vor , sogar mit blockchain in der Mailadresse von Blockchain zu sein und durch die FCA beauftragt zu sein die Gelder zurückzuführen. Alles was sie sagten zu den Maschen hat mich im Glauben mein Geld wieder zu erlangen auch blind sein lassen und eine Portion Unkenntniszu Börsenabläufen kommt hinzu.
    Ich habe jetzt schon, nach dem zweiten Betrug, weitere zwei Interessenten für mein bei Blckchain geblocktes Geld und alle wollen mir nur behilflich sein. Natürlich kann es sein, dass dabei auch echte leute sind, aber mein Misstrauen geht jetzt so weit, dass ich beschlossen habe selbst die Etherum-Wallet über Bison/Stuttgarter Börse aufzulösen, um wenigstens einen kleinen teil meiner Verluste auszugleichen. Diesen Tipp habe ich von der Nürnberger Kripo erhalten, weil ich dort über Strafanzeige eines ebenfalls Betrogenen ins Visier der Geldwäsche geraten bin. daraufhin bin ich selbst auf Spurensuche gegangen und habe mein Etherum-Wallet entdeckt. Nun muss ich es noch frei bekommen. Viele Grüße bis zum nächsten Mal. Uwe Tobias

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