In der Wirtschaft bedeutet das, dass Unternehmen analysieren, bei welchen Rohstoffen oder Produkten sie besonders abhängig sind von chinesischen Produzenten bzw. Lieferanten. Sind mögliche Klumpenrisiken analysiert und identifiziert, folgt im Zuge des „De-Risking“ die Suche nach neuen oder weiteren Bezugsquellen in anderen Ländern.
In der Betriebswirtschaftslehre gibt es dafür einen altbekannten Begriff, nämlich die Strategie von Unternehmen, durch Erweiterung oder Modifizierung ihrer Produkte und Dienstleistungen, oder der Geschäftsbereiche mittels Risikostreuung die Gewinnchancen zu verbessern und Verlustrisiken zu minimieren. Das nennt sich Diversifikation. Ich bin ein gebürtiger Bayer aus dem Regierungsbezirk Schwaben. Uns Schwaben ist nicht nur „Sparen und Häusle bauen“ in die Wiege gelegt, sondern auch „De-Risking“ oder Diversifikation. Das heißt dann auf schwäbisch: „Wer streut rutscht nicht aus!“. Als gelernter Banker kenne ich Diversifikations-Strategien auch seit Jahrzenten aus dem Kapitalanlagebereich. Also nicht alle Eier in einen Korb legen, sondern auf unterschiedliche Anlageklassen und Anlagestrategien, Branchen und Länder streuen.
Laser Digital, Nomuras Tochtergesellschaft für digitale Vermögenswerte, hat vor Kurzem eine unabhängige globale Umfrage bei professionellen Anlegern in 21 Ländern in Auftrag gegeben in Bezug zu Kryptowährungen rund um Bitcoin, Ethereum & Co. Die institutionellen Investoren stammen aus den Bereichen Pensionsfonds, Vermögensverwalter, Family Offices, Hedgefonds und Investmentfonds, Versicherungsvermögensverwalter und Staatsfonds.




