Stagnation und Geldwäscherisiko bei Bitcoin-Geldautomaten!

(20.06.23) Die Internetseite Coinatmradar.com zeigt, dass es derzeit weltweit rund 35.700 Bitcoin- bzw. Krypto-Geldautomaten (ATMs) gibt (Bild: Bitcoin X ATM). Die Zahl der Bitcoin-ATMs stagniert somit, weil Ende 2022 bereits rund 38.000 verzeichnet wurden. Die Anzahl der Länder in denen Bitcoin-ATMs stehen ist seit meiner letzten Auswertung gleichzeitig von 79 auf derzeit 72 Staaten zurückgegangen. Mit rund 30.500 Krypto-ATMs befinden sich die meisten davon nach wie vo mit deutlichem Abstand in den USA, obwohl es auch hier zu einem Rückgang von rund 4.000 Geräten kam. Auf den weiteren Plätzen liegen Kanada (2.767) und Spanien (285). In diesen beiden Ländern ist die Anzahl der BTC-Geldautomaten hingegen weiter angestiegen.
Auch in Deutschland gibt es mittlerweile 114 Standorte mit BTC-Geldautomaten. Für mich sind Krypto-ATMs lediglich eine Brückentechnologie, nicht mehr und nicht weniger. Die Zukunft – und auch schon große Teile der Gegenwart – liegt in mobilen Apps auf mobilen Endgeräten wie dem Smartphone und nicht in stationären Automaten. Trotzdem verdeutlicht das Wachstum und der weiterhin hohe Bestand an Bitcoin-ATMs, dass hier ganz offensichtlich ein Bedarf und eine Nachfrage vorhanden ist. Ich kann das auch deswegen bestätigen, weil ich in meinem KRYPTO-X Office in Palma de Mallorca selbst einen Krypto-Geldautomaten stehen habe. Bitcoin-Automaten sollen unter anderem Menschen erreichen, die sich zwar für das digitale Geld interessieren, aber bisher an technischen Hürden gescheitert sind. Kaufen und verkaufen auf Internet-Plattformen, die Handhabung einer elektronischen Wallet – das ist die digitale Brieftasche, in der Kryptowährungen aufbewahrt werden – und die Notwendigkeit, grundlegende Funktionsweisen zu verstehen, wirken abschreckend. Wenn man allerdings nur ein paar Geldscheine in einen Automaten stecken muss, ist das für einige vermeintlich einfach und vielleicht sogar attraktiv geworden. Gleichzeitig verschärfen sich auch die in diesem Segment die regulatorischen Rahmenbedingungen, was nach meiner Einschätzung zur Stagnation bzw. Rückläufigkeit von BTC-ATMs in Ländern wie den USA beigetragen hat.

BaFin-Analyse: Bitcoin-Geldautomaten haben ein großes Geldwäscherisiko

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verfolgt auch den illegalen Betrieb von Bitcoin-Geldautomaten, an denen Bitcoin gekauft oder verkauft werden können. Der springende Punkt: Für diese relativ neue Finanzdienstleistung benötigt man in Deutschland eine Erlaubnis der BaFin. Einige Bitcoin-Automaten werden von lizenzierten Unternehmen betrieben. Sie sind also legal. Es gibt aber auch viele Anbieter, die unerlaubt solche Automaten betreiben. Sie werben zum Beispiel damit, dass man ihren Automaten anonym nutzen könne, also ohne, dass die Identität geprüft wird. Als Gegenleistung erheben sie eine Gebühr, die weit über dem Marktniveau liegt. Der unerlaubte Betrieb derartiger Automaten ist strafbar Die Automaten können beispielsweise zur Geldwäsche genutzt werden, also um Gewinne aus Straftaten zu verschleiern. Und das mit einem sehr geringen Risiko, entdeckt zu werden.

Fazit: Die BaFin geht verstärkt gegen illegale Bitcoin-Geldautomaten vor!

Die BaFin geht deshalb verstärkt gegen das unerlaubte Betreiben solcher Bitcoin-Automaten vor. Sie stellt die Automaten dann als Beweismittel sicher, um den Sachverhalt weiter aufzuklären und für ein eventuell folgendes Verwaltungsgerichtsverfahren.

Achtung vor den Bitcoin-Bauernfängern und Krypto-Betrügern!

Neben meinen fundierten Empfehlungen befasse ich mich auch fortlaufend sehr intensiv mit schwarzen Schafen und unseriösen Krypto-, Mining-, Lending, Staking- oder Trading-Anbietern. Ebenso mit Krypto-MLM-Systemen. Diese missbrauchen den Krypto-Boom, um ihre – meist in betrügerischer Absicht konzipierten – Shitcoins oder angeblichen Krypto-Investment- (SCAM) bzw. Schneeball-Systeme (PONZI) gezielt und bewusst an unbedarfte Anleger zu verkaufen. Ich warne Sie regelmäßig vor dubiosen Anbietern und aktuellen Betrugsmaschen.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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