Weltreservewährung Bitcoin?

(09.05.23) Der weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine lässt sich nicht seriös prognostizieren. Sicher ist hingegen heute bereits zu konstatieren, dass Finanz-, Wirtschafts- und Cyberkriege in vielfältigen Ausprägungen die Welt in Zukunft dauerhaft bewegen werden. Die Russische Föderation als Land und seine Bürger werden mittlerweile nachhaltig ökonomisch isoliert. Russland wird vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten. Staatliche wie private Guthaben wurden und werden in gigantischen Dimensionen eingefroren und reale Vermögenswerte beschlagnahmt. Diese Entwicklungen zeigen auch, welche massiven Gefahren zentrale Systeme mit sich bringen. Denn diese lassen sich auf Knopfdruck ebenso einfach wie wirkungsvoll abschalten.

Goldverbote sind einfacher durchsetzbar als Bitcoin-Verbote!

Ich stelle fest, dass die gravierenden Sanktionen zu einer hohen Sensibilisierung bei vielen Menschen führen. Die beschlagnahmte Superjacht eines Oligarchen von heute, könnte morgen auch die eigene Immobilie oder das Bankkonto sein. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Verbotsdiskussionen wird vielen Bürgern mittlerweile auch bewusst, dass Gold viel schneller und einfacher sanktioniert werden kann, als der Bitcoin. Sei es durch eine Handelsbeschränkung, eine Sondersteuer oder gar ein direktes Besitzverbot. Derartige Eingriffe hatten wir in der Antike, im Mittelalter und in der Neuzeit. In Frankreich im Jahr 1720, in der Weimarer Republik im Jahr 1923 auf dem Höhepunkt der Hyperinflation, in den USA ab dem Jahr 1933, wieder in Frankreich und in Nazideutschland ab 1936, in Indien 1963 und in Großbritannien 1966. In meinem Geburtsjahr 1973 gab es in 120 Staaten der Welt Restriktionen für den privaten Goldbesitz! Auch der US-Dollar gerät als Weltreservewährung zunehmend unter Druck, was die Attraktivität des Bitcoin zusätzlich steigert.

Der Blick in die Geschichte der Weltreservewährungen

Globale Reservewährungen erfüllen eine einzigartige Rolle im internationalen Handel, der Weltwirtschaft und dem Finanzsystem. Dahinter stehen Währungen, die von Staaten, Zentralbanken, Banken und Unternehmen in Reserve gehalten werden, um internationale Finanzierungen und Transaktionen innerhalb des globalen Geldsystems zu tätigen. Die Weltreservewährung Nummer 1 ist seit vielen Jahrzehnten der US-Dollar. Weitere wichtige Reservewährungen sind der Yuan Chinas, der Euro, der japanische Yen, der kanadische Dollar, der Schweizer Franken und das britische Pfund. Darüber hinaus halten zahlreiche Staaten physisches Gold, als wesentlichen Bestandteil ihrer Devisenreserven.  Im Laufe der Jahrhunderte kam es immer wieder zu einer Ablösung der Weltleitwährungen, wie die obige Grafik zeigt. Mehr als 1.000 Jahre dominierte der byzantinische Solidus mit seinen identisch konzipierten Ablegern wie dem Golddinar den globalen Handel, bevor es im Jahr 1250 zu seiner Demission kam. Bis zum Jahr 1971 waren alle Weltreservewährungen stets durch Edelmetalle gedeckt.

Papiergeldbasierte Weltleitwährungen haben keinen dauerhaften Bestand!

Seit Aufhebung der Goldpreisbindung durch den damaligen US-Präsidenten Richard Nixon und dem Scheitern des Systems von Bretton Woods sind die Schleusen der unlimitierten Papiergeldschöpfung so stark und nachhaltig geöffnet, wie nie zuvor in der Geschichte. Die Kaufkraft der Fiatwährungen (seitens einer Regierung/Notenbank kontrollierte Währung, die nicht an Edelmetalle oder Rohstoffe gekoppelt ist) erodiert seither mit zuletzt stark zunehmender Dynamik, wie der Blick auf die aktuelle Inflationsentwicklung zeigt. Nach meiner Einschätzung wird aufgrund der Sanktionen gegen Russland – insbesondere dem Einfrieren der russischen Zentralbankreserven – einer stark zunehmenden Zahl von Investoren bewusst, dass die damit verbundenen Folgeeffekte dazu führen könnten, dass der US-Dollar als globale Reservewährung weiter geschwächt wird.  Wenn wir davon ausgehen, dass wir derzeit die Anfänge einer neuen monetären Weltordnung mit einem schwächeren US-Dollar sehen, kann der Bitcoin mit einer hohen Wahrscheinlichkeit langfristig einer der Nutznießer dieser tektonischen Verschiebungen in unserem Finanz- und Geldsystem sein.

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