Krypto-Rechtssicherheit in der EU!

(02.05.23) Nach drei Jahren zähen Ringens hat das Europäische Parlament am Donnerstag, dem 20.04.23, die sogenannte MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) mit einer klaren Mehrheit von 517 zu 38 Stimmen verabschiedet. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Wasserstandsmeldungen in den Medien, wie ein angebliches Bitcoin-Verbot oder ein Verbot privater Wallets, in der Krypto-Branche wiederholt zu großen Ängsten geführt. Ich habe Sie hingegen in einer Vielzahl meiner Analysen geradezu gebetsmühlenartig dafür sensibilisiert, dass es für derartige Schreckensszenarien überhaupt keinen Anlass gibt. Diese rationale Bewertung hat sich jetzt bewahrheitet, weil der Europäische Rat und das EU-Parlament einen ausgewogenen Kompromiss gefunden haben. Mit der Billigung des MiCA-Gesetzentwurfes wurde für alle Marktteilnehmer ein einheitlicher Rechtsrahmen für Kryptowährungen in der EU geschaffen. Europa ist somit der erste Kontinent mit einer umfassenden Regulierung für Krypto-Assets. Als Krypto-Anleger erhalten Sie dadurch Rechtssicherheit für ihre Investments in Bitcoin, Ethereum & Co., ebenso wie eine regulatorische Verstärkung der Schutzfunktionen vor Missmanagement und Betrug bei Krypto-Anbietern. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie über lizenzierte Kryptobörsen agieren, so wie ich Ihnen das bereits seit Jahren empfehle. Auch die Einschätzung des Digitalverbands Bitkom bestätigt mich in meiner Bewertung.

Die Europäische Union schafft Rechtssicherheit für den Kryptomarkt

Der Digitalverband Bitkom sieht in der Verabschiedung der Markets in Crypto-Assets (MiCA) Verordnung durch das EU-Parlament einen Meilenstein für die Blockchain- und Krypto-Branche. Als erster umfassender Rechtsrahmen für Kryptowerte, Emittenten von Kryptowerten und Krypto-Dienstleister bietet die MiCA einer innovativen und jungen Branche Rechtssicherheit. Europa ist bei dieser neuen Technologie ein echter Vorreiter. Mit der MiCA-Verordnung setzt Europa einen globalen Standard für die Krypto-Regulierung und wird dazu beitragen, europaweit gleiche Wettbewerbsbedingungen für Krypto-Dienstleister zu gewährleisten und das Vertrauen in die Branche zu fördern, so das Bitkom-Fazit.

Europa setzt einen globalen Standard für die Krypto-Regulierung

Die MiCA verpflichtet Emittenten von Kryptowerten unter anderem, ein „Whitepaper“ zu veröffentlichen, das detaillierte Informationen zum Emittenten und zum ausgegebenen Kryptowert enthält. Das Whitepaper muss zudem eine leicht verständliche Zusammenfassung der wesentlichen Informationen enthalten. Die MiCA erweitert außerdem die Regelungen gegen Marktmissbrauch und verbietet Insiderhandel und Marktmanipulation mit Kryptowerten. Anleger in Krypto-Werte werden durch die neue Verordnung besser geschützt. In einer repräsentativen Umfrage unter 1.007 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Bitkom (Branchenverband der Informations- und Telekommunikationsbranche) hatten zuletzt drei Viertel (74%) angegeben, dass die jüngsten Skandale, etwa um die Kryptobörse FTX, ihr Vertrauen in Kryptowährungen zerstört habe, 7 von 10 (70%) haben Angst, beim Kauf von Kryptowährungen betrogen zu werden. Und 73% fordern eine stärkere Regulierung und Überwachung von Kryptobörsen durch die Politik in Deutschland und der EU. Ausblick: Nach dem Beschluss des EU-Parlaments müssen die Aufsichtsbehörden in den kommenden 18 Monaten Standards entwickeln und in der Praxis durchsetzen. Bereits heute zeigt sich, dass die MiCA die globale Krypto-Regulierungslandschaft beeinflussen wird und andere Länder dazu inspirieren kann, dem europäischen Beispiel zu folgen. Entscheidend wird sein, wie die Regulierung nun in die Praxis überführt wird.

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  Beste Grüße Markus Miller Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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3 thoughts on “Krypto-Rechtssicherheit in der EU!

  1. Sehr geehrter Herr Müller,
    Ich verfolge Ihre Vorträge und Verlautbarungen besonders zu Kryptoanlagen immer mit großem Interesse. Auch Ihre Meinung bzgl. eines europäischen Vermögensregisters und dessen Auswirkungen würde mich sehr interessieren.
    Mit freundlichen Grüßen

  2. Ob Mica wirklich Rechtssicherheit, gar einen Schutz der Kunden bringt oder doch nur massive Kontrolle und Überwachung ? Nun die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte.
    Was halten Sie, Herr Miller, eigentlich vom Plan ein zentralisiertes EU-Vermögensregister zu etablieren?

    1. Danke für die Anregung, auf das zentrale EU-Vermögensregister kann ich gerne in einem BLOG einmal eingehen, hierzu habe ich für mein Magazin „Kapitalschutz vertraulich“ schon einiges publiziert. Beste Grüße Markus Miller

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