Krypto-Portfolio bei Weltsparen: Finger weg!

(13.04.23) Das Zins-Portal „Weltsparen“ zählt bereits seit vielen Jahren zu den Empfehlungen für die Leser meines Wirtschaftsdienstes „Kapitalschutz vertraulich“. Allen voran die auf der Online-Plattform vertretenen Banken aus dem Königreich Norwegen bieten wirkungsvolle Diversifikationseffekte für Tages- und Festgelder, außerhalb der fragilen EU-Bankensysteme und der fragwürdigen Einlagensicherung und Haftungsgemeinschaft der Europäischen Union.
Das von EU-Europa autarke Einlagensicherungssystem Norwegens bewerte ich als weit solider als die Schutzmechanismen der Banken mit Sitz in der Europäischen Union. Die gesetzliche Einlagensicherung Norwegens garantiert für Kunden außerhalb Norwegens einen maximalen Sicherungsbetrag im Gegenwert von 100.000 Euro je Kunde und Bank, oder dem entsprechenden Gegenwert bei einer Anlage in Fremdwährung. Mit nur einem Online-Zugang haben Sie dadurch die Möglichkeit, auch einen Betrag von über 100.000 Euro auf die auf der Plattform von „Weltsparen“ integrierten Banken aus Norwegen zu verteilen. Das ist perfekt für das Parken liquider Mittel in Zeiten von Bankenkrisen.

Das „Krypto-Portfolio“ von Raisin ist leider eine Mogelpackung!

Vor kurzem hat das hinter „Weltsparen“ stehende FinTech Raisin seine Dienstleistungspalette medienwirksam um ein „Krypto-Portfolio“ (Bild: „Weltsparen“ Raisin GmbH) erweitert, das in der Tat wie die Tages- und Festgeldkonten ganz einfach und bequem auf Knopfdruck investierbar ist. Darüber hinaus können Kunden bereits ab 50 Euro Sparpläne auf das Krypto-Portfolio einrichten. Die mittlerweile über 750.000 Weltsparen-Kunden wurden in diesem Zusammenhang mittels Werbemails über die neuen Möglichkeiten informiert. Diese hatten unter anderem den Slogan „So einfach kann Crypto sein!“. Mit echten blockchainbasierten Kryptowährungen wie ich Ihnen diese empfehle, hat das das „Krypto-Portfolio“ allerdings wenig gemein. Auch die Konzeption überzeugt nicht. Hinter dem Angebot steht lediglich ein Zertifikat in Form einer sogenannten Exchange Traded Note (ETN), die vom US-Investmentmanager Van Eck emittiert wird. Darin enthalten sind Kryptowährungen wie der Bitcoin, Ethereum, Cardano, Solana, Polygon, Polkadot oder Avalanche. Für diese einfache Struktur fallen neben dem Kursunterschied zwischen An- und Verkauf (Spread) jährliche Verwaltungskoten in Höhe von 1,5% an. Unabhängig von der Haltedauer ist das Zertifikat immer steuerpflichtig und die so wichtige Möglichkeit einer dezentralen Eigensicherung mittels einer Hardware-Wallet (z.B. Ledger, Trezor oder Bitbox) ist auch nicht möglich.

Mein Fazit: Finger weg vom Krypto-Portfolio auf „Weltsparen“!

Das „Krypto-Portfolio“ bietet Krypto-Investoren keinen Mehrwert und auch für Krypto-Sparpläne gibt es weit bessere Anbieter.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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