Geld & Banken: Trumpfkarte Bitcoin als alternatives Ausgleichssystem!

(20.03.23) Derzeit zieht ein regelrechtes Bankenbeben über die Finanzwelt hinweg. Innerhalb weniger Tage sind in den USA mit Silvergate Capital, der Signature Bank und der Silicon Valley Bank drei Banken in die Pleite gerutscht. Während Silvergate und Signature relativ kleine Banken waren, handelt es sich bei der Silicon Valley Bank um die bisherige Nr. 16 unter den US-Banken. In den USA wurden zuletzt enorme Anstrengungen unternommen, einen ausufernden Banken-Run zu verhindern und die dramatische Situation zu beruhigen.
Das US-Finanzministerium, die US-Notenbank und die US-Einlagensicherung garantieren in einer Rettungsaktion von gigantischem Ausmaß die Einlagen der betroffenen Bankkunden. Gleichzeitig stellt das System Liquidität für die US-Banken mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten zur Verfügung. Nur durch diese Maßnahmen konnte eine Kernschmelze im Finanzsystem noch einmal abgewendet werden. Aktionäre der betroffenen Banken werden hingegen massive Verluste erleiden. Die Rettungsmaßnahmen haben positive Effekte für Bitcoin & Co. Weil Einlagen bei den gefallenen Banken gesichert sind und Rückenwind für die Anlageklasse der Kryptowährungen entsteht.

In Europa steht die Credit Suisse im Auge des Orkans!

Auch in Europa sind derzeit massive Verwerfungen zu beobachten, allen voran mit Blick auf die schwer angeschlagene Großbank Credit Suisse in der Schweiz. Auch die scheinbar so soliden Sparkassen in Deutschland mussten aufgrund der Zinswende Wertberichtigungen in Höhe von 7,8 Milliarden Euro auf ihre Anleihen vornehmen. Die Genossenschaftsbanken 5,8 Milliarden Euro. Solange diese Verluste nicht realisiert werden müssen aufgrund von Auszahlungswünschen der Kunden, wie im Fall der Silicon Valley Bank oder die Schuldner zahlungsunfähig werden, ist das kein akutes Problem. Ein Bank-Run wie in den USA wäre hingegen auch für Banken in Deutschland nicht verkraftbar, ohne dass der Staat (Bail-Out) als Retter einspringen muss, oder die Bankkunden (Bail-In) mithaften müssten!

Die Fed muss vom Zinsgas – Der Bitcoin profitiert als Kind der letzten Finanzkrise! 

Die Schließung mehrerer US-Banken zeigen in einem dramatischen Ausmaß, dass die US-Notenbank ihre starre Geldpolitik umgehend ändern muss. Dem letzten Falken der US-Zentralbanker muss spätestens jetzt klar sein, dass das eindimensionale Ziel der Eindämmung der Inflation durch die kurzsichtige Anhebung der Leitzinsen zu einer existenziellen Gefährdung des US-Bankensystems führt, die in eine neue Weltfinanzkrise münden kann. Die Fed ist jetzt gezwungen, ihre Zinspolitik abzubremsen. So paradox das auf den ersten Blick erscheinen mag: Die Bankpleiten haben positive Auswirkungen auf die makroökonomischen Entwicklungen seitens der Zinspolitik.
Die Angst vor einer neuen Finanzkrise kann dem Bitcoin als Anlagealternative und digitalem Gold weiter in die Karten spielen. Gleiches gilt für Ethereum und weitere Altcoins, da die Vorteile dezentraler Finanzanwendungen (DeFI) vor den jetzt offensichtlich werdenden großen Problemen des zentralisierten Geld- und Bankensystems auch großen Teilen der Bevölkerung jetzt verdeutlicht werden.

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Markus Miller | Gründer GEOPOLITICAL.BIZ

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