Staking: Deutsche Telekom setzt auf Ethereum!

banner(20.10.22) Beim Staking werden Kryptowährungen dazu eingesetzt, den Blockchain-Konsensus aufrecht zu erhalten. Das heißt, die Richtigkeit der Transaktionen wird bestätigt. Für diese Beteiligung am Funktionieren der Blockchain erhalten die Besitzer einer Kryptowährung eine Prämie, ähnlich wie Zinsen.

Die Deutsche Telekom erweitert ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Blockchain-Technologie um die zweitgrößte Blockchain der Welt. Das Tochterunternehmen T-Systems MMS stellt dem Ethereum-Netzwerk künftig Infrastruktur in Form von Validierungsknoten bereit. Validatoren spielen eine Schlüsselrolle beim Betrieb und der Sicherheit von Blockchains.

Ethereum nutzt die Kryptowährung Ether (ETH) als Zahlungsmittel für Transaktionen. Für die Transaktionen setzt Ethereum seit kurzem auf Proof-of-Stake (PoS), was neben einer verbesserten Skalierbarkeit zu einer deutlichen Reduzierung des Energiebedarfs der Blockchain führt. T-Systems MMS setzt auf nachhaltige Blockchain-Netzwerke und unterstützt deshalb den Umstieg von Ethereum mit dem Betrieb von Validierungsknoten.

T-Systems MMS unterstützt erstmals Liquid Staking 

Darüber hinaus kooperiert die Telekom-Tochter mit StakeWise. StakeWise bietet sogenannte Liquid Staking Pools, mit deren Hilfe Nutzer ihre ETH-Token halten können, ohne selbst Validator-Knoten betreiben zu müssen. So sinkt die Eintrittsbarriere für Investitionen in die Kryptowährung. Der Kooperationspartner StakeWise sammelt einzelne Ether-Token von vielen unterschiedlichen Besitzern und führt sie auf Validator-Knoten zusammen. Diese Validator-Knoten werden als Infrastruktur von T-Systems MMS zur Verfügung gestellt und betrieben. Dabei bleiben Staked-Ether-Token in diesem Konstrukt für den Besitzer verfügbar, also liquide, und können in anderen dezentralen Finanzanwendungen verwendet werden.

Weiterhin beteiligt sich die Telekom-Tochter an der Governance von StakeWise und ist dafür der sogenannten Dezentralen Autonomen Organisation (DAO) beigetreten. Damit leistet T-Systems MMS einen Beitrag zu Transparenz und Sicherheit im Ethereum-Netzwerk. Nach Kooperationen mit Flow, Celo und Polkadot geht die Deutsche Telekom nun den nächsten entscheidenden Schritt in Blockchain-Welt und leistet hier mit Ethereum Pionierarbeit. Als Knoten-Betreiber ist der Einstieg in das Liquid Staking und die enge Zusammenarbeit mit einer DAO ein Novum für die Deutsche Telekom.

StakeWise ist das drittgrößte Staking-Protokoll auf Ethereum

Mit dem Umstieg auf Proof-of-Stake erwartet StakeWise eine starke Nachfrage und deutlich steigende Kapitalflüsse im Ethereum-Netzwerk. Es ist bemerkenswert, dass T-Systems MMS als Infrastrukturprovider dem StakeWise-Protokoll mehr Robustheit verleiht und das Ethereum-Ökosystem insgesamt sicherer wird.

StakeWise arbeitet mit Node-Betreibern wie Blockdaemon, T-Systems MMS, Finoa Consensus Services und anderen zusammen, um über 4.000 Kunden ein dezentrales Staking zu ermöglichen. Seit dem Start im März 2021 hat das Protokoll mehr als 75.000 ETH und mehr als 50 Millionen Dollar an Liquidität für eingesetzte Vermögenswerte angezogen und ist damit das drittgrößte Staking-Protokoll auf Ethereum. Weiterführende Infos

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https://youtu.be/A3iPuTGwoZs

Beste Grüße

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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