Bitcoin verleiht man nicht!

Nach dem Systemkollaps bei Terra/Luna und ihrem „Stablecoin“ UST sind zahlreiche Krypto-Plattformen, Blockchain-Projekte und vor allem Lending-Anbieter in Schieflage geraten. Der Systemkollaps beim Kryptoverleiher Celsius Network mit seinem Token CEL verdeutlicht, dass in den letzten Jahren zahlreiche Investoren Kryptowährungen mittels Krediten, auf Basis niedriger Zinsen, erworben haben. Diese wurden anschließend nicht selten gehebelt und für spekulative Handelsgeschäfte (Trading) an den Kryptmärkten genutzt.

Ebenso werden geliehene Bitcoin mehr als häufig für DeFi-Funktionen eingesetzt, bei denen die erhaltenen Staking-Rewards signifikant höher sind als die Kreditzinsen für die Leihe der Bitcoin. Solange die Zinsen niedrig bleiben und die Kryptomärkte steigen, gibt es keine Probleme, aber genau das hat sich gewandelt. Dadurch kam es zu einer toxischen Gemengelage von negativen Dominoeffekten durch Verkäufe und Zwangsliquidierungen, die zu starken Marktverwerfungen und einem massiven Krypto-Ausverkauf im Jahr 2022 geführt haben.

Bitcoin & Co. zu verleihen ist keine strategische Investment-Strategie!

Auf der anderen Seite können Anleger durch die Lending-Services auch mit dem Bitcoin zusätzliche Renditen erzielen. Im Gegensatz zum „Staking“, das auch über Hardware-Wallets wie dem Ledger möglich ist, werden beim „Lending“ die Bitcoin aus der Hand gegeben. Dieses Risiko würde ich für einen vergleichsweise geringen Zusatzertrag niemals eingehen! Das Krypto-Fintech „Nuri“ aus Berlin war ein solcher Lending-Kooperationspartner von Celsius und musste mittlerweile ebenso Insolvenz anmelden.  Nuri bot seinen Kunden ein Bitcoin-Ertragskonto an, das mit bis zu 3% verzinst wurde. Ich bin mir sicher, dass sich viele Kunden nicht bewusst waren, dass der Preis für diesen Mehrertrag das Risiko war, seine Bitcoin komplett zu verlieren.

Seit vielen Jahren empfehle ich geradezu gebetsmühlenartig keine großen Positionen an Kryptowährungen auf Kryptobörsen oder sonstigen Online-Wallets verwahrt zu lassen, sondern diese über eine sichere Hardware-Wallet zu verwalten.

Meine Empfehlung: Setzen Sie auf solide Krypto-Tresore!

Ich nutze unterschiedliche Hardware-Wallets für die Verwaltung meiner Kryptowährungen und empfehle diese Strategie auch meinen Lesern. Von Hardware-Wallets für meine HODL-Positionen bis hin zu Hardware-Wallets für die Verwaltung meiner Non-Fungible-Token (NFTs). Weiterführende Infos

Beste Grüße

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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