Auf dem Weg zur Krypto-Notenbank?

Im ersten Halbjahr des Jahres 2022 mussten Investoren an den Aktien-, Anleihen-, und Kryptomärkten eine Vielzahl an negativen Nachrichten und Zahlen verarbeiten. In der breiten Medienberichterstattung sind vor allem die gescheiterten Krypto-Projekte von Terra Luna oder Celsius sehr präsent, ebenso wie die starken Kursverluste bei Kryptowährungen und vielen Technologieaktien.

Parallel dazu lesen Sie in zahlreichen Medien wiederholt Warnungen vor Kryptowährungen durch Notenbanken. In den durch Papiergeld (Fiat Money) aufgeblasenen Bilanzen der Notenbanken liegen jedoch weit mehr Systemrisiken als in den Kryptomärkten. Selbst in der soliden Schweiz.

Die Schweizerische Nationalbank macht 95 Milliarden Schweizer Franken Verlust!

Die kleine Alpenrepublik zählt gemeinhin als politisch stabiles und wirtschaftlich starkes Land in Europa, mit dem Schweizer Franken als harter Währung. Diese Attribute sind auch grundlegend richtig. Wichtige ökonomische Parameter wie Staatsverschuldung und Inflation sind in der Eidgenossenschaft signifikant niedriger als in den großen Volkswirtschaften der EU. Pro-Kopf-Einkommen und Wohlstand der Bevölkerung sind in der Schweiz überdurchschnittlich hoch. Dennoch ist in der Schweiz bei weitem nicht alles voller Glückseligkeit.

Die beiden Großbanken UBS und Credit Suisse sind seit Jahren in den Negativschlagzeilen. Die Credit Suisse ist aktuell in derart große Turbulenzen geraten, dass mit Thomas Gottstein sogar ihr Chef zurücktreten musste. Auch die – börsennotierte! – Schweizerische Nationalbank SNB ist kein pauschaler Hort der Stabilität. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 hat die SNB einen fast unglaublichen Verlust von 95,2 Milliarden CHF verzeichnet. Das ist gleichbedeutend mit dem größten Aderlass seit ihrer Gründung im Jahr 1907.

SNB-Präsident Thomas Jordan warnte vor Jahren noch eindringlich vor Kryptowährungen. Das hat sich gewandelt. Vor kurzem traf er die Aussage, dass es keine technische Barriere mehr gibt, für mögliche Bitcoin-Käufe durch die Schweizerische Nationalbank!

Potenzial und Payment-Funktionalitäten von Kryptowährungen werden derzeit noch unterschätzt!

Unser Geld hat drei grundlegende Funktionalitäten: Der Einsatz als Zahlungsmittel, als Recheneinheit für die Bewertung von Gütern, Produkten und Dienstleistungen, sowie als Wertaufbewahrungsmedium. Beim Bitcoin steht – vergleichbar mit Gold – für eine stark zunehmende Anzahl an Investoren, aufgrund der großen Probleme unseres inflationären Geldsystems, mittlerweile die Wertaufbewahrungsfunktionen an erster Stelle. Aber auch die Krypto-Zahlungsverkehrsfunktionen werden nicht nur beim Bitcoin weiter an Bedeutung gewinnen.

Die Nachfrage nach digitalen Zahlungsoptionen ist aktuell größer als jemals zuvor. Das Geldmonopol der Banken ist bereits gebrochen, da digitale Zahlungen und mobile Geldbörsen mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme sind. Klassische Banken und innovative Zahlungsdienstleister wie PayPal müssen neue Wege finden, um die Wünsche von Verbrauchern nach Benutzerfreundlichkeit und Schnelligkeit zu erfüllen. Kryptowährungen werden bargeldlosen Transaktionen weiter beschleunigen. In diesem Bereich ist es aussichtsreich, auch auf bereits etablierte Cryptocoins und deren Evolution für das Geldwesen zu setzen.

Mein Fazit: Der Bitcoin bietet auch Payment-Funktionalitäten, die in immer mehr Ländern auf großes Anwendungspotenzial treffen. Investieren Sie darüber hinaus auch in ausgesuchte Payment-Coins! Weiterführende Infos

Beste Grüße

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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