OneCoin: Die Jagd nach der Krypto-Betrügerin!

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat aktuell gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen eine interessante Pressemitteilung veröffentlicht, mit Bezug zu einer „alten Bekannten“ von mir. Zielfahnder des Landeskriminalamtes NRW suchen weltweit nach Dr. Ruja Ignatova (Bild), geboren am 30.05.1980 in Russe (Bulgarien). Das bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld geführte Ermittlungsverfahren beinhaltet dabei den Tatbestand des gemeinschaftlichen Betrugs im besonders schweren Fall sowie Geldwäsche.

Ich habe einst mehrere Abmahnungen und Unterlassungsaufforderungen seitens OneCoin – auf Veranlassung von Dr. Ruja Ignatova – erhalten, wegen meiner Warnungen bzw. meiner negativen Medienberichte. Selbstverständlich bin ich damals keiner Unterlassungsaufforderung nachgekommen und habe meine Berichte anschließend signifikant verstärkt und Anzeigen bei den Aufsichtsbehörden erstattet, allen voran bei der Finanzmarktaufsicht FMA Österreich und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Anschließend erfolgten auch Warnungen der Aufsichtsbehörden.

Ich beschäftige mich bereits seit vielen Jahren mit OneCoin Dr. Ruja Ignatova, ihrem Partner Sebastian Greenwood, ihrem Bruder Konstantin Ignatov und den ehemaligen dubiosen OneCoin-Vermittlern wie den Steinkeller Brüdern, allen voran Aron Steinkeller, Uwe Henschel, Thomas Klüglich, Hansjörg Oberrauch, Mike Poppel, Volker Helm, Udo Carsten Deppisch, Anton Federspiel, Kari Wahlroos, Ralph Paulick, Frank Schwarzkopf, Werner Rausch, Steven Wagner oder Benni Heimberger – um nur einmal ein paar dieser dubiosen MLM-Vertriebler zu nennen – die wiederholt auch anschließend fragwürdige MLM-Systeme promotet haben oder nach wie vor verticken. Mike Poppel, Benni Heimberger, Ralph Paulick oder Werner Rausch waren beispielsweise auch mein gescheiterten Pyramidensystem EXW-Wallet vertrieblich beteiligt. Dr. Ruja Ignatova hat mich einst sogar nach Sofia eingeladen, um mich persönlich von der Seriosität von OneCoin zu überzeugen. Das hatte ich natürlich abgelehnt und anschließend ging der Abmahnungs-Marathon gegen mich los. Ich weiß aber auch wie eitel Frau Dr. Ignatova war und wie bedacht sie auf ihre Ausßenwirkung war. Deswegen wird es sie auch schwer treffen, welche Fotos die Staatsanwaltschaft bzw. das Landeskriminalamt NRW für die Personensuche von ihr veröffentlicht hat. Es gibt zahlreiche Hochglanzbilder, aber diese beiden Fotos sind so ziemlich die unvorteilhaftesten von ihr, die ich kenne.

Die Gesuchte steht im Verdacht, als treibende Kraft und geistige Erfinderin der vermeintlichen Kryptowährung „OneCoin“ weltweit Investoren veranlasst zu haben, in diese tatsächlich wertlose „Währung“ zu investieren. Insoweit wurden die Anleger über die technischen Hintergründe des sogenannten „Minings“ getäuscht. Der vermeintliche, letztlich stetig steigende Wert des „OneCoin“ wurde unter Verantwortung der Beschuldigten Dr. Ignatova intern vorgegeben und beruhte gerade nicht auf Marktmechanismen. Der bislang in dem Verfahren festgestellte Betrugsschaden liegt bei etwas mehr als 88 Millionen Euro. Der weltweit verursachte Schaden dürfte deutlich höher sein.

Aktenzeichen XY: Öffentlichkeitsfahndung nach Dr. Ruja Ignatova

Seit Oktober 2017 ist die Beschuldigte untergetaucht und unbekannten Aufenthaltes. Sie dürfte auf Grund ihren Taten über erhebliche finanzielle Mittel und weltweit über Unterstützer und Kontaktpersonen verfügen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden nationalen und europäischen Haftbefehlen wird jetzt auch die weltweite Öffentlichkeitsfahndung nach der Flüchtigen eröffnet.

Dabei steht eine Fahndung unter Einbindung aller 194 INTERPOL Mitgliedsstaaten im Vordergrund. Die Interpol-Fahndung nach Dr. Ruja Ignatova wird auf den Social-Media-Accounts (Facebook, Twitter, Instagram) in 194 Ländern geteilt. Darüber hinaus erfolgt eine Veröffentlichung der Fahndung international auf der EUROPOL-Website „Europe’s Most Wanted Fugitives“. Ein öffentlicher Fahndungsaufruf erfolgte zusätzlich am 11. Mai in der ZDF – Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ und über die Facebook- und Twitter-Accounts des Bundeskriminalamtes.

Weitergehende Informationen finden sich auf den Homepages des Bundeskriminalamtes und der Polizei Nordrhein-Westfalen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Flüchtigen führen, sind 5.000,00 Euro Belohnung ausgesetzt. In Relation zu dem gigantischen Schaden den Dr. Ignatova mutmaßlich verursacht hat, sind das natürlich Peanuts. Hinweise können direkt an das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen gerichtet werden, oder an jede andere Polizeidienststelle.

Achtung vor den Krypto-Betrügern!

Neben meinen fundierten Empfehlungen befasse ich mich auch fortlaufend sehr intensiv mit schwarzen Schafen und unseriösen Krypto-, Mining- oder Trading-Anbietern. Diese missbrauchen den Krypto-Boom, um ihre – meist in betrügerischer Absicht konzipierten – Shitcoins oder angeblichen Krypto-Investment- (SCAM) bzw. Schneeball-Systeme (PONZI) gezielt und bewusst an unbedarfte Anleger zu verkaufen. Ich warne Sie regelmäßig vor dubiosen Anbietern und aktuellen Betrugsmaschen. Weiterführende Infos …

Beste Grüße

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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2 Gedanken zu „OneCoin: Die Jagd nach der Krypto-Betrügerin!

  1. Hallo Markus,
    ich möchte mich meinem Vorkommentator anschließen. Danke für die Infos zu Onecoin, leider bin ich auch einer der „geprellten Ochsen“ und habe auf eine „gute“ Bekannte gehört… nun ja Leergeld eben.
    lg und mach weiter so
    Sascha

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