OneCoin: Die Jagd nach der Krypto-Betrügerin!

banner(12.05.22) Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat aktuell gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen eine interessante Pressemitteilung veröffentlicht, mit Bezug zu einer „alten Bekannten“ von mir. Zielfahnder des Landeskriminalamtes NRW suchen weltweit nach Dr. Ruja Ignatova (Bild), geboren am 30.05.1980 in Russe (Bulgarien). Das bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld geführte Ermittlungsverfahren beinhaltet dabei den Tatbestand des gemeinschaftlichen Betrugs im besonders schweren Fall sowie Geldwäsche.

Ich habe einst mehrere Abmahnungen und Unterlassungsaufforderungen seitens OneCoin – auf Veranlassung von Dr. Ruja Ignatova – erhalten, wegen meiner Warnungen bzw. meiner negativen Medienberichte. Selbstverständlich bin ich damals keiner Unterlassungsaufforderung nachgekommen und habe meine Berichte anschließend signifikant verstärkt und Anzeigen bei den Aufsichtsbehörden erstattet, allen voran bei der Finanzmarktaufsicht FMA Österreich und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Anschließend erfolgten auch Warnungen der Aufsichtsbehörden.

Ich beschäftige mich bereits seit vielen Jahren mit OneCoin Dr. Ruja Ignatova, ihrem Partner Sebastian Greenwood, ihrem Bruder Konstantin Ignatov und den ehemaligen dubiosen OneCoin-Vermittlern wie den Steinkeller Brüdern, allen voran Aron Steinkeller, Uwe Henschel, Thomas Klüglich, Hansjörg Oberrauch, Mike Poppel, Volker Helm, Udo Carsten Deppisch, Anton Federspiel, Kari Wahlroos, Ralph Paulick, Frank Schwarzkopf, Werner Rausch, Steven Wagner oder Benni Heimberger – um nur einmal ein paar dieser dubiosen MLM-Vertriebler zu nennen – die wiederholt auch anschließend fragwürdige MLM-Systeme promotet haben oder nach wie vor verticken. Mike Poppel, Benni Heimberger, Ralph Paulick oder Werner Rausch waren beispielsweise auch mein gescheiterten Pyramidensystem EXW-Wallet vertrieblich beteiligt. Dr. Ruja Ignatova hat mich einst sogar nach Sofia eingeladen, um mich persönlich von der Seriosität von OneCoin zu überzeugen. Das hatte ich natürlich abgelehnt und anschließend ging der Abmahnungs-Marathon gegen mich los. Ich weiß aber auch wie eitel Frau Dr. Ignatova war und wie bedacht sie auf ihre Ausßenwirkung war. Deswegen wird es sie auch schwer treffen, welche Fotos die Staatsanwaltschaft bzw. das Landeskriminalamt NRW für die Personensuche von ihr veröffentlicht hat. Es gibt zahlreiche Hochglanzbilder, aber diese beiden Fotos sind so ziemlich die unvorteilhaftesten von ihr, die ich kenne.

Die Gesuchte steht im Verdacht, als treibende Kraft und geistige Erfinderin der vermeintlichen Kryptowährung „OneCoin“ weltweit Investoren veranlasst zu haben, in diese tatsächlich wertlose „Währung“ zu investieren. Insoweit wurden die Anleger über die technischen Hintergründe des sogenannten „Minings“ getäuscht. Der vermeintliche, letztlich stetig steigende Wert des „OneCoin“ wurde unter Verantwortung der Beschuldigten Dr. Ignatova intern vorgegeben und beruhte gerade nicht auf Marktmechanismen. Der bislang in dem Verfahren festgestellte Betrugsschaden liegt bei etwas mehr als 88 Millionen Euro. Der weltweit verursachte Schaden dürfte deutlich höher sein.

Aktenzeichen XY: Öffentlichkeitsfahndung nach Dr. Ruja Ignatova

Seit Oktober 2017 ist die Beschuldigte untergetaucht und unbekannten Aufenthaltes. Sie dürfte auf Grund ihren Taten über erhebliche finanzielle Mittel und weltweit über Unterstützer und Kontaktpersonen verfügen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden nationalen und europäischen Haftbefehlen wird jetzt auch die weltweite Öffentlichkeitsfahndung nach der Flüchtigen eröffnet.

Dabei steht eine Fahndung unter Einbindung aller 194 INTERPOL Mitgliedsstaaten im Vordergrund. Die Interpol-Fahndung nach Dr. Ruja Ignatova wird auf den Social-Media-Accounts (Facebook, Twitter, Instagram) in 194 Ländern geteilt. Darüber hinaus erfolgt eine Veröffentlichung der Fahndung international auf der EUROPOL-Website „Europe’s Most Wanted Fugitives“. Ein öffentlicher Fahndungsaufruf erfolgte zusätzlich am 11. Mai in der ZDF – Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ und über die Facebook- und Twitter-Accounts des Bundeskriminalamtes.

Weitergehende Informationen finden sich auf den Homepages des Bundeskriminalamtes und der Polizei Nordrhein-Westfalen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Flüchtigen führen, sind 5.000,00 Euro Belohnung ausgesetzt. In Relation zu dem gigantischen Schaden den Dr. Ignatova mutmaßlich verursacht hat, sind das natürlich Peanuts. Hinweise können direkt an das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen gerichtet werden, oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Achtung vor den Krypto-Betrügern!

Neben meinen fundierten Empfehlungen befasse ich mich auch fortlaufend sehr intensiv mit schwarzen Schafen und unseriösen Krypto-, Mining- oder Trading-Anbietern. Diese missbrauchen den Krypto-Boom, um ihre – meist in betrügerischer Absicht konzipierten – Shitcoins oder angeblichen Krypto-Investment- (SCAM) bzw. Schneeball-Systeme (PONZI) gezielt und bewusst an unbedarfte Anleger zu verkaufen. Ich warne Sie regelmäßig vor dubiosen Anbietern und aktuellen Betrugsmaschen. Weiterführende Infos …

Beste Grüße

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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9 Gedanken zu „OneCoin: Die Jagd nach der Krypto-Betrügerin!

  1. Hallo Markus , nun sehen wir auch der bitteren Wahrheit ins Gesicht. Als PT Anleger viel Geld verloren und Werner Rausch gab bei Telegram im Mai noch solche Nachrichten von sich

    Die Eröffnung / Rückkehr des PT ist nun auch seit 2 Tagen von offizieller Seite aus Shanghai bestätigt. Gaaaaanz Wichtig Es wird extrem viele Versuche geben mit gefakten Links Euer Geld abzugreifen! Ladet KEINE unbestätigten Links herunter, sondern wartet bis hier HIER von mir den bestätigten und überprüften Link eingestellt bekommt!

    Also es hört nicht auf..

    Bei wem kann ich am besten eine Strafanzeige stellen…wo liegen schon Anzeigen vor?
    Und gegen wen….Werner Rausch…ohne Adresse?

    Vielleicht können Sie mir einen Rat geben,..
    Ich bin schwer an Krebs erkrankt , aber ich will auch noch meinen Beitrag leisten den Verbrechern das Handwerk zu legen.
    Mfg. Valentin

  2. Hallo Herr Miller!
    Wir waren auch bei PT und sind jetzt bei Glamjet. Wir haben damals auch ihre Kommentare über PT gelesen, da hieß es natürlich, sie würden die Unwahrheit sagen, Glamjet läuft seid 2018 , Herr Morant ist soviel ich weiß in Dubai. Habe über den auch nicht viel gutes gelesen. Dass Sascha Schlenzig bei PT auch dabei war wußte ich nicht, nur über EXW,
    wollte unser Geld bei Glamjet rausholen, geht laut Aussage von Herr Schlenzig nicht, sollen wir auch Strafanzeige stellen, wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.
    Fam.Müller

  3. Hallo Markus Miller,
    leider hast du noch folgende Vertriebler vergessen.
    – Gerold Maier aus Ostrach
    und
    – Arndt Rust aus Weißwasser.

    Seit OneCoin sind diese Personen dabei und springen von einem Scam zum nächsten.
    Diese kennen z.B. Steve Wagner , Ralf Paulick, Werner Rausch und so weiter persönlich sehr gut!

    Dazu gibt es auch noch andere Scammer wie „Sascha Schlenzig“.
    Sascha Schlenzig z.B. sein Impressum ist seit Januar 2022 wissentlich fehlerhaft.
    Eine Anfrage beim Gewerbeamt ergab: Das es keinen Sascha Schlenzig oder eine Firma Sascha Schlenzig Dialogmarketing
    Tharandterstr.35
    01159 Dresden
    da gibt.
    Auch ist kein Briefkasten oder der gleichen zu entdecken an seiner Postadresse!
    Beweise(Fotos) liegen vor.

    Sascha Schlenzig war ganz groß dabei bei PlusToken & EXW-Wallet.

    Aktuell macht er Werbung für Glamjet ganz stark, wo aber aus der „Glamster App 1.0“ ETH & BTC gestohlen worden sind von tausenden Kunden und sobald man was in den Telegramm Gruppen sagte, ist man Gefolgen.
    Man argumentierte: Es lag nicht an Glamster 1.0 sondern an TrustWallet, und TrustWallet sollte den schaden ersetzen.
    Eine Aufarbeitung gab es sonst nie.
    Dank meiner Aktion, konnten immerhin einige ETH eingefroren werden bei der Exchange, wo die Coins gewaschen werden sollten.

    Vielmehr wird mit Reichtum Werbung gemacht, das man Millionär werden kann.
    Man zielt Explizit auf ältere Kunden ab (Rentner).
    Seit 2018 geht das Spielchen schon und passiert ist nicht viel außer hinhalten.
    Ich meinerseits habe gegen viele MLM-Vertriebler Strafanzeige gestellt und nach meinem letzten Kenntnisstand wird die Sache vom LKA Potsdam bearbeitet.
    Gruß
    Marcus

  4. Hallo Markus,
    ich möchte mich meinem Vorkommentator anschließen. Danke für die Infos zu Onecoin, leider bin ich auch einer der „geprellten Ochsen“ und habe auf eine „gute“ Bekannte gehört… nun ja Leergeld eben.
    lg und mach weiter so
    Sascha

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