FMA Österreich: Massiver Anstieg der Investorenwarnungen!

Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat im Jahr 2021 112 Investorenwarnungen veröffentlicht. Das ist um ein Drittel – beziehungsweise 28 Investorenwarnungen – mehr als 2020. Ein Großteil der Warnmeldungen (81) betraf betrügerisch tätige Handelsplattformen, auf denen Dienstleistungen in Zusammenhang mit Finanzprodukten wie binären Optionen und Differenzkontrakten sowie mit Krypto-Assets angeboten wurden.

Insgesamt bewarben mehr als 70 Prozent aller Anbieter, vor denen die FMA warnte, neben traditionellen Finanzprodukten auch Krypto-Assets. Wie bereits in den Vorjahren gab es auch im vergangenen Jahr einige Fälle, in denen sich sogenannte „Clone Firms“ fälschlicherweise als konzessionierte Unternehmen ausgaben.

Investorenwarnungen sind eine wichtige Informationsquelle für Privatanleger

Die FMA Österreich empfiehlt auch über Ihre Vorstände Eduard Müller (Bild links) und Helmut Ettl (Bild rechts) Anlegern, vor einer Investition auf der FMA-Website zu überprüfen, ob das betreffende Unternehmen über eine Konzession der Finanzmarktaufsicht verfügt und ob die FMA bereits vor dem Unternehmen gewarnt hat. Es sei außerdem ratsam, vor einem Investment im Internet zu recherchieren ob möglicherweise bereits andere Geschädigte oder Aufsichtsbehörden wie die BaFin, die FMA Liechtenstein, die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA aus der Schweiz oder weitere internationale Aufsichtsbehörden vor dem Unternehmen warnen.

Eine Investorenwarnung wird dann veröffentlicht, wenn eine Person dazu Anlass gegeben hat und eine öffentliche Information erforderlich ist. Zudem muss diese im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig sein. Inhalt solch einer Warnung ist die Information darüber, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter konzessionspflichtiger Geschäfte nicht berechtigt ist. Investorenwarnungen werden im Amtsblatt zur Wiener Zeitung sowie auf der FMA-Website veröffentlicht.

Achtung vor den Krypto-Betrügern!

Neben meinen fundierten Empfehlungen befasse ich mich auch fortlaufend sehr intensiv mit schwarzen Schafen und unseriösen Krypto-, Mining- oder Trading-Anbietern. Diese missbrauchen den Krypto-Boom, um ihre – meist in betrügerischer Absicht konzipierten – Shitcoins oder angeblichen Krypto-Investment- (SCAM) bzw. Schneeball-Systeme (PONZI) gezielt und bewusst an unbedarfte Anleger zu verkaufen. Ich warne Sie regelmäßig vor dubiosen Anbietern und aktuellen Betrugsmaschen. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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