Krypto-Kunst: WWF mit NFT-Aktion gegen Artensterben!

Derzeit sind innovative Weiterentwicklungen der Blockchain Technologie und damit verbunden eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten auf dem Kunstmarkt aktiv. Insbesondere die Anlageform der sogenannten Smart Contracts auf der Blockchain Infrastruktur aufgelegt als NFT (non fungible token). Es ermöglicht die Erschaffung und Ausgabe von Kryptotoken über Smart Contracts, die nicht inhaltsgleich ausgestaltet sind, sondern individuelle Eigenschaften ausweisen. Dies ist ein nicht fungibles Token (NFT), ein Kryptowährungstoken, dieses ist unteilbar und eindeutig. Ein NFT kann nicht mit einem anderen NFT ausgetauscht werden, und das Ganze kann nicht in kleinere Teile zerlegt und verwendet werden.

Im Rahmen von Projekten zur Tokenisierung wertvoller Gegenstände wie Kunstwerke, Automobile, Edelmetalle oder Edelsteine, aber auch Immobilien somit ein Bedürfnis für eine fehlende Fungibilität von NFTs. So können Token, die ein Eigentumsrecht an einem wertvollen Gegenstand repräsentieren, als Anlagezweck dienen, wenn der Tokeninhaber über die Tokeninhaberschaft eine Vermögensposition erwirbt. Im Segment der Krypto-Kunst via NTFs gibt es nach meiner Einschätzung eine regelrechte Inflation an mehr fragwürdigen Projekten, aber auch sehr sinnvolle Entwicklungen.

WWF Deutschland startet NFT-Aktion mit digitalen Kunstwerken von Freehand Profit, Lea Fricke oder Bosslogic

Mit der Kampagne „NFAs: Non-Fungible Animals“ schlägt die Naturschutzorganisation WWF Deutschland eine Brücke von der Virtuellen Kunst zu ihrer Artenschutzarbeit für Tiger, Panda und Co. Dazu haben zehn renommierte Künstler aus der ganzen Welt Kunstwerke bereitgestellt. Darunter etwa Freehand Profit, Lea Fricke oder Bosslogic, der als einer der großen Marvel- oder DC-Zeichner gilt.

Der WWF bietet mithilfe der in den letzten Monaten im Kunstmarkt beliebt gewordenen Blockchain-basierten NFT-Technologie die Kunstwerke an. Inspiriert wurden sie allesamt von besonders gefährdeten Tierarten. Die Anzahl der jeweiligen Werke ist dabei auf die Anzahl der noch lebenden Exemplare in freier Wildbahn limitiert. 

Mit der Blockchain von Polygon vom NFT zum NFA

Um die lebensbedrohliche Lage der Tiere zu visualisieren, nutzt der WWF mit seinen Partnern modernste NFT-Technologie. „Non-Fungible Tokens“, kurz NFTs, revolutionieren aktuell den Kunstmarkt und stellen einzigartige virtuelle Sammlerstücke dar, die nicht austauschbar sind. Ein NFT bildet ein digitales Eigentumszertifikat ab und beschreibt übersetzt, dass es „nicht ersetzbar“ ist. Somit sind die NFTs in der Blockchain einzigartige Originale. Mit der Kampagne wendet das Projekt die NFT-Technologie mithilfe der umweltfreundlichen Blockchain von Polygon erstmals für den Artenschutz an, indem sie NFT zu NFA macht: „NonFungible Animal“ – ein nicht ersetzbares Tier.

Jedes Kunstwerk wird digitalisiert in genauso viele NFAs überführt, wie es das Tier aktuell noch in freier Wildbahn gibt: Aus 290 noch lebenden Riesenibissen werden beispielsweise 290 limitierte NFAs. So verkörpert jedes einzelne Kunstwerk ein individuelles Tier, auf dessen Bedrohung durch NFAs aufmerksam gemacht werden soll. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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