Deutsche Bank kauft Berliner FinTech Better Payment!

Der Begriff FinTech (Financial Technologies) umfasst Technologien, die den Financial Services Sektor (Banken, Versicherungen, Kreditkartenanbieter, Zahlungsverkehrsdienstleister, Finanzdienstleister, Vermögensberater, Vermögensverwalter usw.) revolutionieren können.

FinTech Aktien sind die digitalen Goldminen und Schaufelhersteller

FinTech-Strategien fangen an bei etablierten Anbietern, die neue Lösungsansätze vorantreiben bis hin zu Start-up-Unternehmen, die neue Maßstäbe mit innovativen Ideen setzen. In der Finanzindustrie wird FinTech gewöhnlich als Technologie und Innovation in Bezug auf die klassischen Bankdienstleistungen, Zahlungssysteme und Transaktionen, Digitale Brieftaschen (Wallets), Mobile Banking, Handel, Kreditvermittlung und Crowdfunding oder Sicherheit, Privatsphäre und Datenschutz aber Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte (Kryptowährungen) gesehen.

Übertragen auf das Aktiensegment sind FinTech Aktien die digitalen Goldminen und Schaufelhersteller. Aktuell gibt es wieder eine sehr interessante Entwicklung, die die digitale Transformation der klassischen Bankenwelt hin zu einer Transformation in die neue Digitalwelt sehr gut veranschaulicht. Nämlich der Kauf des Berliner FinTechs und Zahlungsverkehrsdienstleisters Better Payment durch die altehrwürdige Deutsche Bank.

Deutsche Bank erweitert ihre Produktpalette und erhöht Zahlungsverkehr-Marktanteile

Die Deutsche Bank erwirbt den Zahlungsdienstleister Better Payment Germany GmbH mit Sitz in Berlin. Mit dem Zukauf will sie ihre Marktanteile in der Zahlungsabwicklung und -akzeptanz schneller ausbauen. Die Deutsche Bank wird die technischen Lösungen von Better Payment in den kommenden zwölf Monaten in ihre bestehende Produktpalette integrieren.

Durch das Know-How der Mitarbeiter, die bestehenden Händlerbeziehungen und die technischen Lösungen von Better Payment kann die Deutsche Bank ihr Wachstum auf dem wichtigen deutschen Markt beschleunigen. Die Deutsche Bank plant weitere Bank- und Zahlungsdienstleistungen auch über die Kanäle von Better Payment anzubieten.

Was macht Better Payment eigentlich genau?

Better Payment betreibt einen Service zur technischen Abwicklung von Online-Zahlungen. Hierzu setzt das Unternehmen eine Bezahlplattform (Online Payment Gateway) ein, um Online-Zahlungen entgegenzunehmen und abzuwickeln. Durch die Bezahlplattform wird der Händler – beziehungsweise die Kunden des Händlers – in die Lage versetzt, alle gängigen Zahlungsmittel zu akzeptieren und alle Arten von Zahlungssendungen entgegenzunehmen. Better Payment bietet Unternehmen das eigene „Online Payment Gateway“ als eine „White-Label“-Lösung an, tritt also als Marke in der Regel selbst nicht in Erscheinung. Für diese „White-Label“-Kunden stellt die Zahlungsabwicklung eine sinnvolle Ergänzung ihres eigenen Produktportfolios dar.

Darunter fallen Banken, Finanzdienstleister oder SaaS-Anbieter (Software as a Service), die ihren Kunden die Technologie angereichert mit eigenen Dienstleistungen anbieten. Die Deutsche Bank rechnet vor allem im Geschäft mit „White-Label“-Lösungen über die kommenden Jahre mit sehr hohen Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich bei der Anzahl der angeschlossenen Händler. Bereits rund 1.500 Händler nutzen die Bezahlplattform von Better Payment. Verträge mit Bestandskunden bleiben unverändert bestehen und Better Payment behält seinen Sitz in Berlin. Alle Mitarbeiter von Better Payment bleiben ebenso an Bord, darunter auch das langjährige Management-Team.

Fazit: Für Banken gibt es drei strategische Wege

Es steht außer Frage, dass klassische Banken inmitten des größten Transformationsprozesses ihrer Geschichte stehen. Dabei können sie drei grundlegende Strategien verfolgen:

  1. Know How und Digital-Produkte selbst aufbauen
  2. Mit FinTech-Unternehmen kooperieren
  3. FinTech-Unternehmen aufkaufen

Investieren auch Sie in die Digitalisierung und Tokenisierung!

Es ist intelligent, in die Digitalisierung zu investieren, beispielsweise in ausgesuchte FinTech-Aktien. Ich bin darüber hinaus davon überzeugt, dass es ein mehrdimensionales Krypto-Geldsystem in der digitalisierten Welt der Zukunft geben wird, basierend auf blockchainbasierten Token. Dezentrale Kryptowährungen wie der Bitcoin werden zu einer Art digitalem Gold. Zentrale Stablecoins von Privatunternehmen – wie beispielsweise Facebooks Diem – werden in Koexistenz neben zentralen Kryptowährungen von Notenbanken existieren, neben zahlreichen weiteren, hochattraktiven und lukrativen Cryptocoins. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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