Setzen Sie auf spezialisierte Zahlungsdienstleister für Kryptowährungen!

Kreditkartenanbieter wie Mastercard und Visa werden noch in diesem Jahr Kryptowährungen in ihre Netzwerke integrieren. Innovative Zahlungsanbieter wie PayPal haben diesen Schritt in einzelnen Ländern und Regionen bereits vollzogen. Zahlreiche weitere Zahlungsdienstleister und Anbieter werden Kryptowährungen als Zahlungsmittel anbieten. Eine stark zunehmende Zahl von Unternehmen akzeptiert mittlerweile Kryptowährungen. Auch unter meinen Lesern von KRYPTO-X steigt das Interesse sehr stark an, Kryptowährungen als Zahlungsmittel für erbrachte Dienstleistungen oder verkaufte Produkte zu integrieren.

Ich erhalte hier annähernd wöchentlich Anfragen, vom Architekten und Anwälten über Handwerkern bis hin zu Zahnärzten. Speziell für Unternehmer und Freiberufler sind Zahlungsmöglichkeiten in Kryptowährungen ganz offensichtlich ein interessantes Medium, um diese auch marketingtechnisch in der Werbung und Außenkommunikation mit Kunden als innovatives Zahlungsmittel zu nutzen.

Achtung Falle: Vermeiden Sie die Vermischung von privaten Wallets bei Kryptobörsen mit beruflich bedingten Zahlungen!

In diesem Zusammenhang treten Fallstricke auf, die Sie von vornherein vermeiden sollten. Stellvertretend hierfür der Fall eines Lesers, der freiberuflich als Physiotherapeut tätig ist. Aufgrund seiner Begeisterung für Kryptowährungen entschloss er sich bereits im Jahr 2019 die Möglichkeit zu schaffen, seine Behandlungsstunden auch mittels der Bezahlung von Kryptowährungen anzubieten. Er erzielte damit eine große Aufmerksamkeit unter seinen Patienten und sogar die Lokalpresse berichtete darüber, wodurch er einige neue Kunden gewann. Für die Zahlungsabwicklung nutzte er einfach Wallet-Adressen (Public Keys), die er bei der Kryptobörse Bitpanda für sein Privatkonto unterhielt.

Meine Empfehlung: Setzen Sie auf spezialisierte Zahlungsdienstleister für Kryptowährungen!

Die Folgen waren erhebliche Probleme mit Bitpanda, bis hin zu einer Kontosperrung und darauffolgenden Kontokündigung. Weil der private Account nicht für gewerbliche Zahlungseingänge Dritter genutzt werden darf. Ebenso sind steuerliche Probleme vorprogrammiert, da die Behandlungsstunden auch bei einer Bezahlung in Kryptowährungen selbstverständlich ordnungsgemäß verbucht werden müssen, mit dem entsprechenden Euro-Gegenwert. Sollten Sie also beruflich bzw. gewerblich bedingte Zahlungen von Dritten in Kryptowährungen vereinnahmen, müssen Sie grundlegend darauf achten, hierfür eigene Wallets zu nutzen. Oder Konten bei Kryptobörsen, die auf Ihr Unternehmen lauten. Zahlreiche Kryptobörsen schließen die Eröffnung von Firmenkonten allerdings aus. Bei Bitpanda ist zwar die Führung von Geschäftskonten möglich, meine Erkenntnis ist allerdings, dass auch hier immer wieder zeitraubende Rückfragen und massive Probleme auftreten, bis hin zu wiederholten Kontosperrungen bzw. Kontokündigungen.

Planen Sie in größerem Umfang Krypto-Zahlungen – stationär oder online – anzubieten, sollten Sie auf spezialisierte POS-Zahlungsanbieter für Kryptowährungen zurückgreifen. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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