Die Zukunft unseres Geldes: Krypto- statt Fiatwährungen!

Die Mehrzahl der Bürger verbindet den Bitcoin in erster Linie mit einem Spekulationsobjekt. Aufgrund der starken Kursschwankungen ist das Bezahlen mit Bitcoins und weiteren Kryptowährungen aktuell für die allermeisten Verbraucher noch keine gängige Zahlungsmethode. Konzipiert wurde der Bitcoin allerdings als digitales Zahlungsmittel und dezentrale Währung, die frei ist von der Kontrolle eines Dritten.

Eine befürchtete Entwertung der traditionellen, von Regierungen und Zentralbanken anerkannten Währungen durch weiter steigende Inflationsraten, aber auch das Misstrauen gegenüber herkömmlichen Banken sind wesentliche Gründe, für das steigende Interesse im Hinblick auf den Einsatz von Kryptowährungen als Zahlungsmittel und als Wertspeicher. Es gibt bereits Länder, in denen der Bitcoin – allen Schwankungen zum Trotz – weit wertstabiler ist, als die jeweilige Landeswährung. Beispielsweise in Venezuela, hier betragen die jährlichen Inflationsraten über 2.000%.

Die Systemrisiken sind derzeit so hoch wie selten zuvor!

Sie kennen mich, ich bin kein Schwarzmaler und auch kein Weltuntergangsprophet der fortlaufend düstere Zukunftsaussichten prognostiziert. Im Gegenteil, ich bin ein durch und durch positiv eingestellter Mensch, der das Leben genießt, sich auf die Zukunft freut und auf die technologischen Entwicklungen in der Digitalisierung und die damit verbundenen Fortschritte setzt. Von der Künstlichen Intelligenz über die Blockchain-Technologie bis hin zum Internet der Dinge. Mein Anspruch ist es, die gegenwärtigen Trends und Chancen für die Zukunft zu nutzen, gleichzeitig aber auch die Risiken unserer Zeit zu beachten und zu reduzieren.

Die Systemrisiken sind derzeit so hoch wie selten zuvor in unserer jüngeren Geschichte, seit dem Zweiten Weltkrieg. Nicht rein die Aussicht auf schnelle Gewinne sind für mich ausschlaggebend in dezentrale und limitierte Kryptowährungen zu investieren, sondern die damit verbundenen Schutzfunktionen. Ich will Venezuela nicht mit Europa vergleichen, Sie aber mit den nachfolgenden Zahlen und Fakten genau für diese Thematik sensibilisieren, dass Ihre Kryptowährungen nicht rein Risikoinvestments sind, sondern wertvolle Schutzfunktionen mit sich bringen.

Seit dem Jahr 2019 gibt die EZB keine 500-Euro-Banknoten mehr heraus und vernichtet die in Umlauf befindlichen, die über Banken einbezahlt werden. Noch im Jahr 2019 war auch in Venezuela die 500er-Banknote jene, mit dem höchsten Wert. Die Dynamik der Hyperinflation einer Papiergeldwährung zeigt sich seither in erschreckender Art und Weise. Zunächst wurden Banknoten im Wert von 10.000, 20.000 und 50.000 Bolivar eingeführt, um den Wertverlust des Geldes anzupassen und Transaktionen zu vereinfachen. Im Frühjahr 2021 erfolgte eine Anpassung durch die Einführung von Geldscheinen im Nominalwert von 200.000, 500.000 und der „Eine-Million-Bolivar-Banknote“.

Fazit: Der Bitcoin ist ein Wertaufbewahrungsmedium!

Gegen diese Entwicklung der Inflation als Geisel unserer Papiergeldwährungen ist der Bitcoin kein Spekulationsobjekt, sondern ein – strategisches – Wertaufbewahrungsmedium! Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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