Blockchain-Fakten statt Kurs-Marken!

Vor nicht allzu langer Zeit ist der Bitcoin erneut unter die ganz offensichtlich vielbeachtete Marke von 30.000 USD gefallen. Das Krypto-Magazin „BTC-Echo“ schrieb dazu die Schlagzeile: „Der Boden bricht: Bitcoin fällt unter 30.000 US-Dollar“. In zahlreichen weiteren Medien war analog dazu der häufig gleichlautende Aufhänger zu lesen: „Der Bitcoin ist unter die psychologisch wichtige Marke von 30.000 US-Dollar gefallen“. Deswegen sollten nun weitere Kursverluste praktisch vorprogrammiert sein. Was ist passiert? Der Bitcoin ist seither in Richtung der Marke von 50.000 US-Dollar angestiegen.

Wenn der Bitcoin von 33.500 auf 32.500 USD fällt, findet dieser Kursrückgang weit weniger Beachtung, als wenn dieser Kurseinbruch von 30.500 auf 29.500 USD erfolgt. Der Grund liegt in der psychologischen Wirkung von runden Marken. Hier platzieren zahlreiche Investoren beispielsweise Stopp-Limite, um weitere Kursverluste zu begrenzen, eine Abwärtsdynamik verstärkt sich dadurch sehr häufig, zumindest kurzfristig.

Befreien Sie sich von psychologischen Marken!

Für spekulative bzw. aktive Daytrader machen derartige Strategien Sinn, für langfristig orientierte Krypto-Investoren, die den Fokus auf die grundlegenden Entwicklungen und die Fortschritte der Blockchain-Technologie richten, sind psychologische Marken allerdings vernachlässigbar. Befreien Sie sich bitte davon!

Auch der Blick auf Entwicklung beim Krypto Fear and Greed Index (Angst & Gier) – einem wichtigen Sentiment-Indikator in der Kryptowelt – belegt wieder einmal, wie schnell und dynamisch die Anlegerstimmung umschlägt. Von „Extremer Angst“ bei Werten von 10 Punkten, die wir noch Ende Juli zu verzeichnen hatten, hin zum aktuellen Wert bei 72 Punkten im Bereich der „Gier“, den wir aktuell sehen. Das ist ein Anstieg von 600%. Investoren, die auf weiter fallende Kurse gesetzt haben, oder in Angst und Panik ihre Kryptwährungen verkauften, haben sich wieder einmal eine blutige Nase eingefangen.

Kryptowährungen sind für mich strategische Investments

Ich investieren in erster Linie in Kryptowährungen, weil ich vom technologischen Fortschritt und dem gigantisch großen Anwendungspotenzial in Finanz- und Realwirtschaft überzeugt bin. Ebenso weil ich mit meinen Investments in Bitcoin & Co. mein Geld gezielt in einem dezentralen, schuldenfreien und limitierten Ausgleichs-System zu unserem fragilen Geldwesen platziere. Ich richte meinen Blick deswegen primär auf rationale Daten aus der Blockchain, nicht auf emotional wirkende Kursmarken. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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