Hacker-Angriffe und Krypto-Lösegelder!

Bei der jüngsten Attacke mit Erpressungssoftware haben Hacker auf einen Schlag hunderte Unternehmen ins Visier genommen. Sie nutzten eine Schwachstelle beim IT-Dienstleister Kaseya. Auch deutsche Unternehmen sind betroffen. Hierzu hat der Digitalverband Bitkom aktuell folgende Stellungnahme veröffentlicht:

„Mit der jüngsten Attacke auf das IT-Unternehmen Kaseya wird eine besonders perfide Masche genutzt, um Unternehmen in aller Breite zu attackieren. Viele Unternehmen lassen sich von externen IT-Dienstleistern unterstützen. Wird aber die beim Dienstleister eingesetzte Software infiltriert, kann der Angriff quasi beliebig skaliert werden. Die Cyberkriminellen machen sich die Hebelwirkung über den IT-Dienstleister zu Nutze, indem sie die Zielsysteme der Endkundinnen und -kunden verschlüsseln und horrende Lösegelder erpressen. Wird ein solcher Angriff erfolgreich geführt, fallen die Kundinnen und Kunden reihenweise um.

Dabei stellt dieser Angriff auf die Software-Lieferkette nur die Spitze eines Eisbergs in einer Reihe von Attacken dar, die seit Monaten für steigende Aufmerksamkeit sorgen. Nach einem ähnlichen Muster erfolgte bereits der SolarWinds-Angriff, der Ende vergangenen Jahres bekannt wurde und bei dem ebenfalls die Software-Lieferkette als Einfallstor diente. Ziel waren dabei vor allem staatliche Institutionen und Großunternehmen. Mit der Kaseya-Attacke trifft es nun eine andere Zielgruppe – mit nicht weniger schwerwiegenden Konsequenzen für die Gesellschaft insgesamt.“

Hacking ist eine Bedrohung für Wirtschaft und Gesellschaft

Hacking hat sich zu einer maßgeblichen Bedrohung für den Schutz der Bevölkerung und deren Versorgungssicherheit entwickelt, so die Bitkom-Analyse weiter. Das haben auch die Angriffe auf eine zentrale US-Ölpipeline, das irische Gesundheitssysteme sowie den weltgrößten Fleischproduzent eindrücklich unter Beweis gestellt.

Durch Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage ist der deutschen Wirtschaft bereits 2019 ein Gesamtschaden von über 100 Milliarden Euro entstanden. Viele Unternehmen sind durch die Pandemie und den ungeplanten Umzug ins Homeoffice anfälliger für Internetkriminalität geworden. Der Bitkom geht davon aus, dass die Schadenssummen und die Zahl betroffener Unternehmen 2020 deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen.

Online-Erpressungen mittels Kryptowährungen sind massiv gestiegen

Die Ransomware-Attacke hat die IT-Systeme zahlreicher Unternehmen weltweit lahmgelegt. Zu den Opfern zählt unter anderem die schwedische Supermarktkette Coop. Insgesamt geht die Zahl der angegriffenen Firmennetzwerke Medienberichten zufolge in die Hunderte. Einfallstor der Hacker war eine Software des US-Dienstleisters Kaseya. Die Erpresser fordern laut SPON „für eine Entschlüsselungssoftware, mit denen alle Opfer wieder auf ihre Daten zugreifen können sollen“ 70 Millionen US-Dollar.

Sollten die Betroffenen zahlen, würde das Volumen des bislang 2021 gezahlten Online-Lösegeldes in den dreistelligen Bereich steigen, wie ein Bericht von chainanalysis.com aus dem Mai zeigt. Den Experten der Blockchain-Datenplattform zufolge war 2020 ein absolutes Ransomware-Rekordjahr. Blockchain-Analysen haben ergeben, dass Kryptowährung im Wert von über 400 Millionen US-Dollar an Ransomware-Adressen gezahlt wurde.

Mein Fazit: Setzen Sie auf Cybersecurity-Anwendungen und investieren Sie in Cybersecurity-Aktien!

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Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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