Von der Digitalisierung zu Tokenisierung!

In den letzten Jahren habe ich bereits zwei Bücher geschrieben, die sich mit der erodierenden Kaufkraft unseres Geldes befassen. In meinem Buch „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ belegte ich im Jahr 2017 die damals schon besorgniserregenden Risiken unseres schuldenbasierten und ungedeckten Geldsystems. Mein Praxis-Ratgeber „Finanzielle Selbstverteidigung“ baute im Jahr 2019 auf diesen sich weiter verschärfenden politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen auf.

Aktuell schreibe ich an meinem neuen Buch „Kryptonomics“, das im zweiten Halbjahr 2021 erscheinen wird. Dabei geht es nicht nur um die scheinbar so hochspekulativen Kryptowährungen wie den Bitcoin, sondern um den Megatrend der Tokenisierung. Ich bin davon überzeugt, dass klassische Wertpapierbörsen die Tokenisierung, also die digitale Verbriefung von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder Derivaten auf Basis der Blockchain-Technologie, in naher Zukunft massiv vorantreiben werden.

Token werden Wertpapiere wie Aktien oder ETFs in Zukunft ersetzen!

Grundbücher, Bilanzen, Patente, Urkunden, Echtheitszertifikate, Gesundheitsakten, Zeugnisse oder auch reale Werte wie Immobilien, Goldbarren oder Unternehmensanteile lassen sich fälschungssicher über eine Blockchain erfassen und verwalten. Aus dieser digitalen Verkettung entsteht eine Liste, die die Werte ihrer Benutzer und alle anderen abgespeicherten Datensätze zu jedem Zeitpunkt rechtssicher und kryptographisch versiegelt, dokumentiert. Zugleich bildet solch eine Blockchain ein globales Transaktionsregister, das Werte handelbar macht, und zwar in Form sogenannter Token.

Ein Token ist, vereinfacht gesprochen, eine Art virtueller Wertgutschein oder aus juristischer Perspektive eine digitale Besitzurkunde. Der Clou: Die Blockchain ist fälschungssicher. Rückwirkend kann dort nichts verändert oder entfernt werden. Die einzelnen Glieder einer Blockchain, ihre Verbindungen und damit die gesamte Kette (Chain) sind unzerstörbar. Transaktionen finden zu minimalen Kosten nahezu in Echtzeit statt. Es gibt keine Möglichkeiten, den einmal transferierten digitalen Besitz (ohne Mitwirken des Empfängers) wieder zurückzuholen oder gar ein zweites Mal zu verkaufen. Ich bin davon überzeugt, dass zahlreiche Anlageklassen wie Aktien oder ETFs schon in naher Zukunft auf Blockchain-Anwendungen basieren werden.

Die Blockchain-Technologie wird in nur wenigen Jahren die Welt auf den Kopf stellen

Die Blockchain-Technologie bietet umfassende Anwendungsmöglichkeiten, die weit über eine reine Spekulation mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin hinausgehen. Blockchains können zum Beispiel als Kontroll- und Datenspeicher verwendet werden. Dank dieser Funktionen werden sie die Welt auch im Bereich der Börsen und Anlageklassen in den kommenden Jahren revolutionieren.

Wird eine klassische Kapitalanlage wie eine Immobilie oder ein Goldbarren mit Hilfe der Blockchain-Technologie investierbar gemacht, spricht man von einer Tokenisierung. Ich zeige Ihnen jetzt neue Wege, wie Sie die konventionelle Welt der realen Werte mit den großen Vorteilen der Digitalisierung und der sicheren Blockchain-Technologie heute schon zu Ihrem Vorteil verbinden können. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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