Krypto-Anwendung: Digitaler Impfpass auf der Blockchain!

Aus dem Ruhrpott in die Welt: TrustCerts ist ein junges Cyber-Security-Unternehmen, welches sich 2019 aus dem Institut für Internet Sicherheit an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen herausgegründet hat. Seitdem arbeitet Gründer Mirko und ein derzeit 9-köpfiges Team, bestehend aus Entwicklern und Vertrieblern, mit TrustCerts an der Leitidee, die zunehmend digitalisierte Welt vertrauenswürdiger und sicherer zu machen. Ich finde derartige Initiativen und Entwicklungen, vor allem wenn sie Wurzeln im digitalen Entwicklungsland Deutschland habe, stets sehr begrüßenswert.

Mit Produkten auf Grundlage der Blockchain-Technologie und ersten Kunden wie der FOM-Hochschule ist das Unternehmen den Kinderschuhen entsprungen und möchte sich nun auf das fokussieren, was dem Gründer so am Herzen liegt: Nachvollziehbares Vertrauen als Schutz vor Betrug und Fälschung. Aktuell weisen die jungen Gründer vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie darauf hin, dass In wenigen Tagen ein unkompliziertes, DSGVO-konformes Zertifizierungsverfahren „Made in Germany“ fertig wäre und an die Behörden der Länder ausgeliefert werden könnte.

Der digitale Impfpass auf der Blockchain ist wichtig für Deutschland!

Israel hat ihn schon, Schweden und Dänemark führen ihn bald ein, Deutschland und die EU arbeiten noch an Lösungen. Bis zum Sommer soll er hoffentlich da sein: Der digitale Impfpass. Er soll das Ende der Pandemie mit all den Lockdowns, wie wir sie kennen, einleiten. Deutschland, letztes Jahr noch ein Vorzeigeland in der Eindämmung der Pandemie, hinkt in Sachen Impfung und Digitalisierung hinterher. Ohne bürokratische und politische Hürden könnte jedoch schnell damit begonnen werden, einen digitalen Impfpass flächendeckend einzuführen.

TrustCerts betont, dass das Unternehmen in wenigen Tagen ein funktionierendes System, gesichert durch die Blockchain-Technologie, zum Laufen bringt. Ein Produktivsystem ist rasch eingerichtet und funktioniert folgendermaßen: Nach der zweiten Impfung erhält der oder die Geimpfte ein digitales Zertifikat von dem ausstellenden Impfzentrum auf das Smartphone. Dieses Gesundheitszertifikat ist mit einem QR-Code versehen, in welchem die Impfbestätigung und außerdem relevante Daten des Geimpften, wie Name und Geburtsdatum, hinterlegt sind. Bei Vorlage kann der Geimpfte einwandfrei identifiziert und als geimpft verifiziert werden. Einfluss darauf, was mit den Daten passiert, hat ausschließlich der Nutzer. Außer ihm besitzt niemand die Daten. Abgesichert ist das System über eine äußerst sichere, dezentrale Datenbank: Eine Blockchain. Diese speichert die einzelnen Impfausweise fälschungssicher und völlig datenschutzkonform ab und stellt einen hohen Sicherheitsfaktor für die begehrten Impfausweise dar. Die Funktion und das Zertifikat lassen sich in die bereits bestehende Corona-Warn-App integrieren – selbst offline würde es funktionieren.

Fazit: Der digitale Impfpass auf Basis der Blockchain-Technologie macht Sinn!

Mit einer Blockchain steht die Schlüsseltechnologie, um den digitalen Impfpass schnell und sicher zu realisieren, bereit. Das Ziel: Möglichst bald alle geimpften Personen mit einem sicheren, digitalen Impfpass ausstatten. Das Know-how und das Netzwerk, mit Lösungen basierend auf der Blockchain-Technologie, sind vorhanden. Somit gilt jetzt nur noch: Einfach machen Deutschland! Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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2 Gedanken zu „Krypto-Anwendung: Digitaler Impfpass auf der Blockchain!

  1. Ich habe einen Impfpass und da brauche ich keinen Digitalen, was soll an dem anders sein, außer das man diesen immer dabei hat?? Da keine Langzeitstudie über diese über Nacht hergestellten Impfserum gibt, verschenke ich gerne dieses Mittel an andere, die sich gerne irgendwas in den Arm jagen wollen, Hauptsache man war dabei beim und hat sich impfen lassen. Von den Spätfolgen, die noch keiner kennt, sage ich mal nichts, dass wird man in ein paar Jahren oder schon Monaten sehen.

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