Bitcoin: Warnung vor den Dauerwarnern!

Der Bitcoin und die Kryptomärkte unterliegen nach den massiven Kursanstiegen der letzten Wochen und Monate immer wieder auch starken Schwankungen. Hohe Volatilitäten sind für erfahrene Kryptoianer überhaupt nicht besorgniserregend und schon gar kein Grund in Angst und Panik zu verfallen. In weiten Bereichen der Medienberichterstattung wird hingegen gerade zu Zeiten mit roten Vorzeichen bei Bitcoin, Ethereum & Co. immer wieder mit angstschürenden Begriffen wie Zockerei, Crash, Zusammenbruch oder Blutbad gearbeitet. Ich betrachte derartige Konsolidierungsphasen hingen mit großer Ruhe im Hinblick auf das langfristig weiter große Potential, weil eine ungesunde Überhitzung dadurch verhindert wird.

Parallel dazu gibt es derzeit viele pauschale Warnungen vor Kryptowährungen. Von Aufsichtsbehörden wie der deutschen BaFin oder der Finanzmarktaufsicht FMA in Österreich, bis hin zu Verbraucherzentralen. Ebenso den zahlreichen destruktiven Dauerwarnern, die seit Jahren den Fortschritt und die Transformation unserer Wirtschaft, hin zu einer Digital- und Plattform-Ökonomie, verschlafen haben.

Dirk Müller: Der Bitcoin kann innerhalb von 24 Stunden auf Null fallen!

Hierzu zählt auch der als „Mister Dax“ öffentlich sehr bekannt gewordene Dirk Müller, der sich nach meiner Einschätzung längst zu einem fragwürdigen Crashpropheten entwickelt hat. Vor kurzem gab es ein Interview von Dirk Müller bei Focus-Online, zu dem ich mittlerweile zahlreiche Zuschriften erhalten habe. Dirk Müller tätigt hier unter anderem die Hypothese, dass hinter dem Bitcoin kein Wert steht und die führende Kryptowährung innerhalb von 24 Stunden auf Null (0) fallen kann, wenn Justizbehörden dagegen wegen Geldwäsche vorgehen.

Das ist schlicht eine fachlich nicht belastbare, unqualifizierte Angstmacherei. Vielleicht wäre Dirk Müller gut beraten, sich einfach ein wenig mehr um das Management seines eigenen Fonds zu kümmern. Beim Blick auf die schwachen Performancezahlen der letzten Jahre hat er hier mit Sicherheit genügend Arbeit.

Die Energieeffizienz der Kryptowährungen wird weiter optimiert!

Ein weiter Aspekt der immer wieder als Kritikpunkt bei Kryptowährungen angeführt wird, ist der angeblich so hohe Stromverbrauch, als wenn das konventionelle Geld- und Bankensystem, oder die Förderung von Gold energielos funktionieren würde.

Fakt ist: In Bezug auf den Stromverbrauch liegt der Bitcoin auf Rang 39 zwischen Bangladesch und Chile, Ethereum lediglich auf Rang 81, zwischen Syrien und Turkmenistan. Die Energieeffizienz von Bitcoin und Ethereum wird durch technologische Verbesserungen – Lightning Network, Ethereum 2.0 – immer besser, nicht schlechter. Darüber hinaus gibt es Payment-Coins die heute schon als enorm energieeffizient bezeichnet werden können. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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