Kryptorecht: Konflikte mit dem Finanzamt voraus!

Im Zusammenhang mit der in Meilenstiefeln voranschreitenden Digitalisierung stehen bei vielen Krypto-Investoren überwiegend rein wirtschaftliche und vor allem technologische Aspekte im Vordergrund. Das Verständnis für neue Anwendungen und Technologien ist zweifelsohne sehr wichtig, gleichzeitig erfahren die globale Regulierung und somit die rechtlichen Aspekte eine stark zunehmende Bedeutung.

Hier ist mittlerweile das neue Rechtsgebiet „Kryptorecht“ entstanden, auf das sich bislang nur sehr wenige Rechtsanwälte bzw. Fachanwälte für Steuerrecht spezialisiert haben. Das Kryptorecht ist ein Querschnitt aus unterschiedlichen Rechtgebieten wie etwa dem IT-Recht, Finanzaufsichtsrecht, Finanzanlagerecht, Vertragsrecht, Datenschutzrecht, Geldwäscherecht, Wettbewerbsrecht, Verbraucherrecht und dem Steuerrecht.

Kryptowährungen liegen nicht im toten Winkel der Finanzämter!

Nach meiner Einschätzung – basierend auf Erfahrungen aus zahlreichen Praxisfällen – vernachlässigen viele Krypto-Investoren nach wie vor die steuerlichen Regelungen die Kryptowährungen tangieren. Auf der einen Seite werden dadurch Chancen verschenkt, nämlich erlittene Kursverluste vor Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr zu realisieren und in der Steuererklärung anzugeben. Dadurch werden steuerpflichte Einkünfte reduziert, oder Verlustvorträge können als Puffer für zukünftige steuerpflichte Gewinne vorgetragen werden.

Auf der anderen Seite entstehen durch eine Vernachlässigung der steuerlichen Pflichten auch große Risiken. Mit Kryptowährungen sind gigantische Kursgewinne möglich, die in der Regel nach einem Jahr steuerfrei vereinnahmt werden können. Auch hier zeigt sich im Übrigen eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Edelmetallen und Kryptowährungen, weil ein Investment in Goldbarren oder Goldmünzen nach einer Haltefrist von einem Jahr ebenfalls steuerfrei ist.

Verlassen Sie bitte für die Zukunft nicht darauf, dass Ihre Kryptowährungs-Transaktionen über Kryptobörsen und Walletanbieter im toten Winkel der Finanzämter liegen. Nutzen Sie im Bedarfsfall (zahlreiche Transaktionen innerhalb der Spekulationsfrist) spezialisierte Online-Steuerdienstleister für Kryptowährungen.

Setzen Sie auf Experten für Kryptorecht

Ich habe mittlerweile mehr als 10 reale Fälle vorliegen, in denen Finanzämter teilweise horrende und unberechtigte Steuerfestsetzungen durchführen bzw. Steuernachzahlungen aus dem Handel mit Kryptowährungen einfordern, weil die Dokumentationspflichten vernachlässigt wurden.

Sollten auch Sie davon einmal betroffen sein, gilt es umgehend juristischen Beistand zu Rate zu ziehen, Einspruch einzulegen oder vor das zuständige Finanzgericht zu ziehen. In meinem Netzwerk habe ich hierfür eine hochspezialisierte Kanzlei für Kryptorecht zur Hand, die bereits zahleichen betroffenen Krypto-Investoren weiterhelfen konnte. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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