Ein Krypto-Portfolioanteil von 5% ist konservativ!

Eine der häufigsten Fragen, die mich erreichen ist: „Wie hoch soll der Anteil meines Vermögens sein, das ich in Kryptowährungen investiere?“. Grundsätzlich gibt es hier keine pauschale Antwort bzw. Handlungsempfehlung, die für jeden Krypto-Investor passend ist, aber ich gebe Ihnen dennoch eine klare Orientierung. Zunächst einmal ist es nach wie vor so, dass Kryptowährungen wie der Bitcoin in den breiten Medien teilweise als hochspekulative Zockerinvestments beschrieben werden. Diese Aussagen werden überwiegend vollkommen pauschal und undifferenziert getroffen.

Fakt ist: Auch ein scheinbar sichereres Sparbuch bei einer Bank ist eine Wette. Nämlich eine Wette auf die Stabilität unseres Finanz- und Geldsystems, das immer stärker zu hinterfragen ist. Fakt ist auch, dass Kryptowährungen sehr hohen Schwankungen unterliegen. Führende Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum haben eine weit höhere Schwankungsbreite (Volatilität) als die Aktienmärkte. Im Vergleich zum US-amerikanischen Aktienindex S&P 500 weist der Bitcoin eine 26-mal höhere Schwankungsbreite auf. Der Euro hat zum US-Dollar eine Volatilität von 0,36 Prozent. Der Bitcoin liegt hingegen zu beiden Währungen bei über 4 Prozent durchschnittlicher Schwankungsbreite. Das sind Werte die 11-mal höher sind. Dennoch gilt: Weil Kryptowährungen sich von allen anderen Anlagekassen unterscheiden, ergeben sich viele positive Effekte.

Richtwert zur Orientierung: Investieren Sie 5% Ihres Gesamtvermögens in Bitcoin & Co!

Neben der gezielten Spekulation auf extrem hohe Renditen bei Investments in Bitcoin & Co wirken Kryptowährungen als Beimischung in einem Gesamtportfolio renditeerhöhend und risikominimierend. Das sind Portfolioeffekte, die jeder Anleger erzielen will und die mit „Zocken“ nichts gemein haben. Nachfolgend eine der wichtigsten Grafiken des US-Krypto-Vermögensverwalters Grayscale in diesem Zusammenhang, auf Basis realer Daten. Ein ausgewogenes Wertpapierdepot, das zu 60% aus Aktien und 40% aus Anleihen besteht, wird durch eine Beimischung von Bitcoin erheblich verbessert, in seinem Rendite-Risikoverhalten.

Fazit: Orientieren Sie sich bei digitalem Gold – in Bezug auf den Allokationsanteil – an physischem Gold!

Vergleichbar mit Gold empfehle ich konservativen Anlegern! als grobe Orientierungsgröße einen Anteil von Kryptowährungen an ihrem Gesamtvermögen (Aktien, Anleihen, Gold, Rohstoffe, Devisen, Immobilien usw.) von rund 5 Prozent. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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