Krypto-Assets: Durchschnittlich 42.000 Euro Schaden durch Anlagebetrüger!

594 Opfer von Finanzbetrügern haben sich im Jahr 2020 bei der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gemeldet – der Höchstwert in einem seit Jahren anhaltenden Aufwärtstrend von Betrugsfällen. Der durchschnittliche Schaden beträgt dabei rund 42.000 pro Person.

Rund 40% der Betrugsopfer wurden telefonisch kontaktiert – beim sogenannten „Cold Calling“ werden während eines Telefonats vermeintlich vielversprechende Investments angeboten. Etwa 60% verloren ihr Geld im Internet – Insidertipps und Finanzprodukte, welche einen hohen Gewinn bei geringem Risiko versprechen waren hier die häufigsten Köder. Ungefähr die Hälfte aller Betrugsmaschen stellen auf Investments in Krypto-Assets ab.

Die FMA Österreich beobachtet seit Jahren einen Anstieg des Anlagebetrugs

Die FMA Österreich weist darauf hin, dass Finanzbetrüger ihre Opfer mit unrealistischen Versprechungen in die Falle locken, meistens mit hohen Renditen bei geringem Risiko. Deswegen ist Vorsicht geboten: Was zu gut klingt um wahr zu sein, ist zumeist auch nicht wahr. Gründe für den starken Anstieg – im Vergleich zu 2017 hat sich die Zahl der Opfer verdoppelt – sieht die FMA im anhaltenden Niedrigzinsumfeld sowie im digitalen Wandel: Immer mehr Menschen investieren online in vermeintlich vielversprechende Produkte.  Die effektive Prävention der Schädigung von Verbraucherinnen und Verbrauchern durch Anlagebetrug sei auch einer der Aufsichtsschwerpunkte der FMA 2021, so der FMA-Vorstand.

Die FMA rät Personen vor einer Investitionsentscheidung zu überprüfen, ob ihnen alle nötigen Informationen zum Produkt vorliegen und ob sie dieses verstehen. Weiters zu kontrollieren, ob der Anbieter von der FMA zugelassen ist bzw. ob gegen ihn bereits eine Warnmeldung vorliegt. Darüber hinaus stellt die FMA Konsumentinnen und Konsumenten auf Ihrer Website viele Informationen zum Thema „Finanzbetrüger erkennen“ zur Verfügung, unter anderem eine Liste von Warnsignalen und Beispielen für aktuelle Betrugsmaschen.

Meine Empfehlung im bereits eingetretenen Schadensfall: Polizei, Aufsichtsbehörden und Anwalt einschalten!

Sollte das Kind bereits in den Brunnen gefallen sein, sind die nachfolgenden Punkte ratsam:

1. Anzeige bei der Polizei erstatten

2. Nationale Aufsichtsbehörden informieren (BaFin, FMA, FINMA)

3. Beschreitung des Rechtsweges über einen spezialisierten Anwalt bzw. Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht – Hier steht Ihnen unser Experten-Netzwerk zur Verfügung!

Fachanwälte für Ihren Kapitalschutz: Nutzen Sie unser einzigartiges Experten-Netzwerk!

Neben meinen fundierten Empfehlungen befasse ich mich auch fortlaufend sehr intensiv mit schwarzen Schafen und unseriösen Krypto-, Mining- oder Trading-Anbietern. Diese missbrauchen den Krypto-Boom, um ihre – meist in betrügerischer Absicht konzipierten – Shitcoins oder angeblichen Krypto-Investment- (SCAM) bzw. Schneeball-Systeme (PONZI) gezielt und bewusst an unbedarfte Anleger zu verkaufen. Ich warne Sie regelmäßig vor dubiosen Anbietern und aktuellen Betrugsmaschen. Sollte das Kind bereits in den Brunnen gefallen sein, steht Ihnen unser Experten-Netzwerk an renommierten Fachanwälten im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts bzw. des Kryptorechts zur Verfügung, für Ihren rechtlichen Kapitalschutz und die damit verbundene Möglichkeit, der juristischen Kapitalwiederherstellung. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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