Langzeit-Studie: Cyberangriffe auf Kryptobörsen!

Rund 10 Jahre sind seit dem ersten offiziellen Hackerangriff auf eine Krypto-Börse vergangen, und trotz technologischer Fortschritte ist es den meisten Kryptofirmen bzw. Kryptobörsen noch nicht gelungen, Sicherheitssysteme zu entwickeln, die Sicherheitsverletzungen auf ihren Plattformen absolut zuverlässig ausschließen.

Abgesehen von Sicherheitsverletzungen gibt es verschiedene Arten betrügerischer Machenschaften, die es böswilligen Akteuren ermöglichen, Geld von ahnungslosen Kunden bzw. Opfern zu ergaunern, wie etwa Ausstiegsbetrügereien (Exit-Scam) und Schneeballsysteme (Ponzi).

Cyberkriminelle machen sich zunehmend Sicherheitslücken zunutze

Das Blockchain-Unternehmen Crystal hat aktuell einen ebenso interessanten wie detaillierten Bericht über alle Sicherheitsverletzungen, betrügerische Aktivitäten, Cyberangriffe und Betrügereien mit Kryptowährungen zwischen 2011 und 2020 erstellt. Bei insgesamt 113 Sicherheitsangriffen und 23 Betrugsdelikten wurden bisher Krypto-Vermögenswerte im Gesamtwert von etwa 7,6 Milliarden US-Dollar gestohlen. Das entspricht ungefähr dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Staates Monaco. Cyberangriffe auf Cryptocoin-Wallets waren am verbreitetsten in den Vereinigten Staaten, im Vereinigte Königreich, in Südkorea, Japan und China.

Der bisher größte Diebstahl bei einer Krypto-Exchange war der Hackerangriff auf die japanische Kryptobörse Coincheck im Jahr 2018. Es ist davon auszugehen, dass mit der massiv zunehmenden Nutzung der Blockchain-Technologie auch weit mehr Cyberangriffe einhergehen. Die von den Betrügern verwendeten Methoden und Technologien werden dabei immer ausgefeilter und fortschrittlicher. Deswegen sollten Sie Ihre digitalen Vermögenswerte – in Form Ihrer Kryptowährungen rund um Bitcoin, Ethereum und Co. – mittels Hardware-Wallets sichern und schützen. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

NEWSLETTER: Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen!

Abonnieren Sie jetzt – kostenlos – unseren freien Newsletter und erhalten Sie in regelmäßigen Abständen weiterführende Informationen rund um KRYPTO-X!

Ein Gedanke zu „Langzeit-Studie: Cyberangriffe auf Kryptobörsen!

  1. Leider ist das ein größeres und umfassenderes Problem welches nicht allein die Kryptobörsen tangiert.
    Nicht nur Infrastruktur, die letzten Jahre waren auch immer wieder Banken und Versicherungen Cyberangriffen ausgesetzt.
    Es wurden nicht nur Daten der Kunden wie Adressen und Kontonummern gehackt, auch waren die betroffenen Institute teilweise über Tage nicht erreichbar.
    Das hat selbst große Adressen betroffen.
    Medial wurde das von Banken übergangen und nicht öffentlich thematisiert, ein zu erwartender Vertrauensverlust halten sie für zu schwer wiegend .

Schreibe einen Kommentar