Mobile Money: Boom in Afrika!

Digitale Mobile Payments laufen längst den analogen Barzahlungen den Rang ab. Im laufenden Jahr wird die Zahl derjenigen, die Einkäufe im Laden mit ihrem Smartphone zahlen, auf rund 6,5 Millionen steigen. Das geht aus einer zur Jahresmitte veröffentlichten Prognose des Statista Digital Market Outlooks hervor. Und der Trend zeigt klar nach oben. Für 2024 gehen die Analysten von fast 20 Millionen Konsumenten die am Point-of-Sale (POS) per Mobile Wallet zahlen.

Noch deutlicher lässt sich die zunehmende Attraktivität von Anbietern wie ApplePay, Google Wallet oder Samsung Pay am durchschnittlichen Transaktionsvolumen pro Nutzer ablesen. Dieses soll von gegenwärtig unter 1.000 Euro auf über 2.600 Euro im Jahr steigen. Die Coronavirus-Pandemie verstärkt diesen Trend dabei ganz massiv. Doch nicht nur in Europa, den USA oder Asien ist dieser Trend zu beobachten, sondern allen voran in Afrika. Dort ist ein Bankkonto im Gegensatz zu den Industriestaaten nämlich keine Selbstverständlichkeit.

Handy-Überweisungen sind in Afrika ein großer Erfolg

Südlich der Sahara haben viele Menschen kein Bankkonto und schlechten Zugang zu Finanzdienstleistungen. Andererseits sind Mobiltelefone weit verbreitet. Daraus haben findige Unternehmer ein Geschäftsmodell entwickelt. Über Mobile Money können Nutzer Rechnungen begleichen oder mobil Geld überweisen.

GSMA zählt für den Subsahara-Raum rund 500 Millionen Accounts. Nirgendwo auf der Welt ist Mobile Money so populär. Ein Beispiel für einen Mobile Money-Zahlungsdienstleister ist M-Pesa. Das kenianische Unternehmen ermöglicht bereits seit 2007 Geldtransfers und bargeldlosen Zahlungsverkehr und ist mittlerweile auch in Indien und Osteuropa aktiv. In Zukunft werden in diesem Segment stark zunehmend Payment Coins eine bedeutende Rolle spielen. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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