EXW: FMA Österreich widerspricht Rechtsanwaltskanzlei Lampmann Haberkamm Rosenbaum LHR!

Heute wieder einmal eine sehr interessante Neuigkeit und Information, aufgrund einer aktuellen Pressemitteilung der Kölner Anwaltskanzlei Lampmann Haberkamm Rosenbaum LHR. Der Rechtsanwalt Arno Lampmann, Partner der Kanzlei, hat auf der Kanzlei-Internetseite LHR-LAW aktuell einen BLOG sowie eine Pressemitteilung veröffentlicht unter dem Titel „Nicht selbstverständlich: FMA Österreich löscht Warnmeldung außergerichtlich„. Darin stellt Rechtsanwalt Arno Lampmann in seiner gewohnt selbstbeweihräuchernden Art – auszugsweise – folgende Behauptungen auf, ich zitiere im Originalwortlaut:

„FMA Österreich veröffentlichte Warnmeldung

Neben der BaFin hatte auch die FMA Österreich in die auf ihrer Internetseite daraufhin öffentlich behauptet, dass das besagte Unternehmen (Hinweis: EXW Global AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein) der Meldepflicht zum Emissionskalender gemäß § 24 KMG 2019 iZm den in Österreich angebotenen „Coin Bonds“ nicht nachgekommen sei. Die FMA hatte dafür jedoch keine Rechtsgrundlage. Sie hatte das Unternehmen auch nicht, wozu sie verpflichtet gewesen wäre, vorher angehört.

Die auf den ersten Blick unscheinbare Meldung war Wasser auf die Mühlen der oben erwähnten „Kritiker“, deren perfider Plan damit aufging. Die Meldung konnten sie nämlich als Aufhänger für weitere klickträchtige „Berichterstattung“ nutzen: Man hatte ja immer schon davor gewarnt. Jetzt also auch die FMA!

FMA löscht Meldung auf Intervention von LHR

Das betroffene Unternehmen hat die FMA jedoch ohne die Einschaltung (österreichischer) Gerichte davon überzeugen können, dass die Eingaben haltlos waren. Die Behörde löschte die Meldung daraufhin.

Neben den Unterlassungsansprüchen bestehen Schadensersatzansprüche, deren Höhe das Unternehmen naturgemäß noch nicht genau bestimmen kann, die aufgrund der Schwere der Vorwürfe jedoch erheblich sein werden. Der für die Falschmeldung verantwortliche „Fachjournalist“ wird mit Konsequenzen rechnen müssen.“

Den Blog bzw. die betreffende Pressemitteilung der Kanzlei Lampmann Haberkamm Rosenbaum finden Sie hier: Nicht selbstverständlich: FMA Österreich löscht Warnmeldung außergerichtlich

Die Fakten: Finanzmarktaufsicht Österreich widerspricht den Behauptungen der Kanzlei Lampmann Haberkamm Rosenbaum LHR

Da der angesprochene Fachjournalist, der angeblich mit Konsequenzen rechnen muss offensichtlich ich bin, habe ich umgehend die Finanzmarktaufsicht Österreich FMA informiert bzw. eingeschaltet und um eine offizielle Stellungnahme gebeten, die ich seitens des FMA-Presseprechers Klaus Grubelnik ebenso umgehend erhalten habe. Auch diese Stellungnahme der FMA Österreich publiziere ich nachfolgend im Originalwortlaut:

„Sehr geehrter Herr Miller,

diese Warnmeldung wurde entfernt, weil der Zweck für die Veröffentlichung entfallen war. Die EXW Global AG tritt nicht mehr als Emittentin der „EXW Coin Bonds“ auf und es findet derzeit kein öffentliches Angebot in Österreich statt. Bezüglich der VIVAEXCHANGE OÜ, die das Geschäftsmodell EXW-Wallet betreibt, ist auf die veröffentlichte Warnmeldung vom 22.01.2020 https://www.fma.gv.at/vivaexchange-oue/ verwiesen.

Anders als im verlinkten Blogeintrag dargestellt, hatte die FMA sehr wohl eine Rechtsgrundlage für die Veröffentlichung, nämlich § 14 Abs 1 Z 9 KMG 2019, und wir weisen diese Darstellung zurück!

Mit freundlichen Grüßen, Klaus Grubelnik

Pressesprecher

Finanzmarktaufsicht Österreich FMA“

Fazit: Alternative Fakten sind keine Tatsachen!

Hochinteressant ist, dass ich angeblich für angebliche „Falschmeldungen der FMA Österreich verantwortlich sein soll und mit Konsequenzen rechnen muss“. Danke für diese Ehre Herr Rechtsanwalt Arno Lampmann, aber so weit geht mein Einflussbereich dann doch nicht. Auch wenn Rechtsanwalt Arno Lampmann einen starken USA-Bezug hat gilt für ihn genauso wie für Donald Trump: Alternative Fakten sind keine Tatsachen! Der offiziellen Stellungnahme der Finanzmarktaufsicht FMA Österreich ist meinerseits nichts hinzuzufügen, die rationalen Fakten sprechen wieder einmal für sich. Bereits die Bundesanstalt für Finanzdiensleistungsaufsicht BaFin hat der Rechtsanwaltskanzlei LHR mit Sitz in Köln widersprochen: EXW-Wallet: BaFin widerspricht EXW GLOBAL AG und Kölner Anwaltskanzlei!

Vor dem Landgericht Frankfurt (LG Frankfurt) gab es in der Kausa „EXW“ zuletzt eine ebenso sehr interessante Entwicklung (Az.: 3-10 O 14/20), über die meine Rechtsanwälte der Kanzlei SBS LEGAL Tae Joung Kim und Stephan R. Schulenberg in ihrem Blog auf Basis von klaren Fakten informiert haben: „Plötzlich war sie weg!“ – Klagerücknahme durch EXW Global AG

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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