Wiener Börse listet Produkte auf Bitcoin und Ethereum!

Nach der Börse Frankfurt gibt es aktuell auch von der Wiener Börse aus Österreich interessante Nachrichten im Zusammenhang mit Kryptowährungen, die es allerdings klar zu analysieren und zu differenzieren gilt. Als zentrale Infrastrukturanbieterin der Region öffnet die Wiener Börse AG nach eigenen Angaben die Tore zu globalen Märkten. Sie betreibt die Börsenplätze Wien und Prag. Notierte Unternehmen profitieren dort von maximaler Liquidität, Anlegern bietet sie als Marktführerin schnellen und günstigen Handel.

Die Wiener Börse (Bild) sammelt und verteilt Kursdaten und berechnet die wichtigsten Indizes für ein Dutzend Märkte der Region. Dank ihres einzigartigen Know Hows vertrauen auch die Nationalbörsen in Budapest, Laibach und Zagreb auf die IT-Dienstleistungen der Wiener Börse. Darüber hinaus ist sie an weiteren Energiebörsen und Clearinghäusern der Region beteiligt.

Die Wiener Börse begrüßt aktuell mit 21Shares einen neuen Produktanbieter mit Fokus auf Kryptowährungen. Seit dem September 2020 notieren erstmals Produkte auf Bitcoin und Ethereum im geregelten Markt der Wiener Börse. Sie bilden die Wertentwicklung der beiden Kryptowährungen 1:1 nach. Versierte Anleger können damit an der Börse Wien, einem regulierten Handelsplatz, über ihr reguläres Wertpapierdepot an den Entwicklungen der Kryptomärkte teilhaben.

Wertpapiere auf Bitcoin und Ethereum sind lediglich Pseudo-Krypto-Investments!

In einer Presseaussendung schreibt die Wiener Börse: „Kryptowährungen bieten erfahrenen Anlegern eine neue Möglichkeit zur Portfolio-Diversifikation. Mit dem Listing vergrößern wir die Auswahl an Anlageklassen an der Wiener Börse. Anleger können dadurch auch im Kryptohandel von den Börsenvorteilen profitieren: Überwachter und transparenter Handel mit Echtzeitinformation und die sichere Abwicklung über ihr Wertpapierdepot“. Das sind die Worte von Thomas Rainer, Leiter der Abteilung Business Development an der Wiener Börse.

Ein digitales Wallet, in dem Kryptowährungen bei Direktinvestitionen verwahrt werden, ist also nicht erforderlich. Aber genau das ist das Problem! Es sind Wertpapiere und keine echten Kryptowährungen mit Verwahrmöglichkeiten in der Blockchain, bei gleichzeitig direktem Zugriff auf den sogenannten Private Key, also den persönlichen und individuellen Zugangsschlüssel bzw. Eigentumsnachweis für die Blockchain. Durch die Betreuung des Market Makers Lang & Schwarz sind laufende Preisfeststellungen bei den börsengehandelten Finanzprodukten an der Wiener Börse zwischen 9:15-17:30 Uhr möglich.

Auch hier ist ein gravierender Unterschied bzw. Nachteil zu echten Kryptobörsen festzuhalten, an denen an 7 Tagen in der Woche rund um die Uhr 24 Stunden gehandelt werden kann. Zusätzlich sind die beiden Wertpapiere auf den Bitcoin und Ethereum auch steuerrechtlich nachteilig und es gibt ein Emittenten- bzw. Kontrahentenrisiken. Setzen Sie daher auf echte Kryptowährungen mit Walletverwahrung, bei soliden Kryptobörsen, statt Krypto-Wertpapiere zu kaufen, das sind lediglich Pseudo-Kryptoinvestments. Weiterführende Infos… 

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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