Krypto-Investments: Konsensus-Algorithmen als Kaufentscheidung?

Für die Funktionalität und Sicherheit einer Blockchain werden Regeln benötigt. In dezentralen Netzwerken gibt es dabei – im Gegensatz zu einem Konto bei einer Bank – nicht nur rein eine Autorität, die für Recht und Ordnung sorgt, sondern Konsens-Mechanismen, die auf mathematischen Berechnungen basieren. Ein Konsensus-Mechanismus definiert die Vorgehensweise, durch die eine bestimmte Gruppe bzw. Beteiligte eines Netzwerkes eine Entscheidung herbeiführen.  Dadurch wird es einander vollkommen fremden Teilnehmern möglich, sich auf bestimmte Abläufe zu einigen. Beispielsweise die Übertragung einer Kryptowährung. In der Welt der Cryptocoins gibt es zwei grundlegende Konsensus-Protokolle, auf denen die Blockchain-Technologie der wichtigsten Kryptowährungen aufbaut. Proof-of-Work (PoW) und Proof-of-Stake (PoS).

Mining versus Staking

Bei der „Proof-of-Work“-Methode wird den Teilnehmern für die Lösung von komplizierten kryptografischen Aufgaben eine Belohnung in der jeweiligen Kryptowährung ausgezahlt. Die Lösung dieser Aufgaben wird in der Blockchain durch die Generierung eines neuen Blocks markiert. Diesen Prozess bezeichnet man als „Mining“. Zahlreiche große Kryptowährungen wie der Bitocin mit seinem Algorithmus SHA-256. Der immer wieder auftretende Hauptkritikpunkt an der Proof-of-Work-Methode sind der sehr hohe Energieverbrauch, zur Lösung der komplexen Rechenaufgaben des Mining-Prozesses.

Dieser Problematik wird längst auf unterschiedlicher Art und Weise begegnet. Zum einen durch den Einsatz immer modernerer Grafikkarten in neuen Mining-Servern oder Weiterentwicklungen wie dem sogenannten Lightning-Network des Bitcoin. Dahinter verbirgt sich ein Protokoll zur Skalierung und somit Optimierung der Blockchain-Technologie bzw. des Konsensus-Algorithmus des Bitcoin im Hinblick auf die Schnelligkeit, die Kosten und somit auch den Stromverbrauch. Aber auch die Adaption oder der Wechsel des Konsens-Mechanismus, wie das Ethereum derzeit plant. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ich zwei Fragen immer häufiger gestellt bekomme:

Ist PoS besser? Sollten energieaufwendige PoW-Coins gemieden werden?

NEIN! Eine derartige Strategie bzw. Auswahl würde bedeuten, dass in den Marktführer Bitcoin – mit einem aktuellen Marktanteil von rund 65 Prozent (BTC-Dominance) – gar nicht investiert wird. Das wäre aus meiner Sicht für jeden Krypto-Investor grob fahrlässig, der Bitcoin muss Ihr Basis-Investment sein.

Ebenso würden Fortschritte und Adaptionen bei den Konsensus-Algorithmen, oder mögliche Wechsel hin zu Proof of Stake vollkommen außen vorgelassen. Dennoch machen auch PoS-Coins Sinn, weil Sie dadurch lukrative Staking-Einnahmen generieren können. Ich zeige Ihnen entsprechende, attraktive wie solide Möglichkeiten. Weiterführende Infos… 

Beste Grüße

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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