Kryptobank lanciert Token auf den Schweizer Franken!

Die Geschichte der Blockchain-Technologie hat ihren Startschuss im Jahr 2008 erfahren – inmitten großer Verwerfungen an den Kapitalmärkten. Während die globale Finanzkrise wütete, wurde im Internet ein sogenanntes Whitepaper veröffentlicht mit dem Namen „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“. Der Autor verwendete dafür das Pseudonym Satoshi Nakamoto.

Auf dieser Basis werden aktuell die Grundlagen für unser digitales Geldsystem der Zukunft gelegt. Dabei steht nicht allein der Bitcoin als mögliche elektronische Bargeldalternative im Blickpunkt. Die Dynamik im Bereich der Blockchain-Anwendungen ist exorbitant hoch. Fortlaufend ergeben sich neue Entwicklungen durch Blockchain-Unternehmen.

Der Bitcoin ist die Mutter aller Blockchains: In 11 Jahren zur Revolution in der Finanzwirtschaft

Bis heute weiß niemand, wer Satoshi Nakamoto wirklich ist. Aufgrund der hochmathematischen Abhandlungen und des Schreibstils des Whitepapers wird vermutet, dass es sich um eine oder mehrere Personen aus dem Universitätsbereich handelt. Sicher ist, dass zum Bitcoin-Netzwerk am Anfang nicht mehr als eine Gruppe äußerst intelligenter Personen zählten, die eine Alternative zum 2007/08 kollabierten Geldsystem suchten, sowie einige IT-Freaks, Hacker und Programmierer, die die Macht und Kontrolle der Regierungen und der Banken untergraben wollten, indem sie eine dezentrale Datenbank schufen, die auf klaren Regeln und Algorithmen basiert: die Blockchain. Die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie gehen jedoch weit über den Bitcoin und andere Kryptowährungen hinaus.

Die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie gehen weit über das Wirtschaftsleben Hinaus

Hinter einer Blockchain, was mit „Blockketten-Technik“ übersetzt werden kann, steht einfach ausgedrückt ein Register, in dem alle Transaktionen wie in einem elektronischen Kassenbuch verzeichnet werden. Dieses Registerwird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Das macht die Technik fälschungssicher. Im übertragenen Sinne zu herkömmlichen Währungen ersetzt die unabhängige Blockchain somit die Bank oder im Hinblick auf sonstige Abläufe und Entscheidungen eine andere Zentralinstanz wie die einer Behörde oder eines Unternehmens. Ich bin mir bewusst, dass der Begriff und die Funktionsweise der Blockchain-Technologie für Verbraucher heute noch sehr abstrakt ist.

Es gibt allerdings bereits eine Vielzahl von Anwendungen in der Praxis: Panini, der bekannte Hersteller von Sammelbildern, bringt eine Auswahl seiner Sammelbilder auf die Blockchain, so dass jedes Sammelbild über die Blockchain-Speicherung klar zugeordnet werden kann und eine Symbiose von digitaler und analoger Welt entsteht. Die DATEV setzt mit ihrem Konzept Bizzbloxx auf Blockchain-Lösungen in der Steuerberatung. Die Deutsche Telekom hat mit Digital X vor kurzem ein eigenes Blockchain-Ökosystem gestartet, ebenso wie die Börse Stuttgart mit ihrer Blockchain-Börse BSDEX (Börse Stuttgart Digital Exchange). Statt Aktien werden dort digitalisierte Wertpapiere in Form von Token (Kryptowährungen) gehandelt. Das ist die Zukunft der Börsen. Aber auch unser konventionelles Geld steht vor der Tokenisierung.

Die Tokenisierung konventioneller Währungen schreitet weiter voran

In Bezug auf die voranschreitende Tokenisierung unseres Geldes gibt es aktuell eine bemerkenswerte Entwicklung aus der Schweiz. Eine Kryptobank lanciert mit dem Digital CHF jetzt einen – bei der Schweizerischen Nationalbank SNB hinterlegten – digitalen und kryptographischen Schweizer Franken (CHF). Weiterführende Infos…

Beste Grüße

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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