Amazon: Die Nr. 1 in der Cloud!

Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (IOT) die Blockchain-Technologie und sogenannte Cloud-Anwendungen sind wesentliche Säulen, auf denen die Digitalisierung aufbaut. Gegenüber klassischen Datenbanken haben Blockchains Vorteile. Sie sind unveränderlich, weitestgehend fälschungsresistent und durch ihren dezentralisierten Aufbau kaum zu vernichten. Vor kurzem hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine umfangreiche Studie zur Blockchain-Technologie vorgelegt mit dem Titel „Blockchain sicher gestalten“.

Ein Schwerpunkt lag dabei in der Analyse der Sicherheitseigenschaften. Der Datenschutz sowie die Abwehr von digitalen Cyber-Angriffen zählen dabei mit zu den wichtigsten Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Im Hinblick auf die Cybersecurity (Internetsicherheit) spielen Blockchain-Lösungen für sogenannte Cloud-Anwendungen eine zunehmend wichtigere Rolle. In der nachfolgenden Statista-Grafik sehen Sie die aktuellen Cloud-Giganten:

Dezentrale Cloud-Anwendungen lösen zentrale Server und Speichermedien ab!

Mit dem Begriff Cloud (Wolke) werden ganz grundlegend Anwendungen für die Archivierung von Datensätzen bezeichnet. Die Technologie eines Cloud-Systems basiert auf einer Infrastruktur aus Rechnern (Servern), die nicht physisch, sondern virtuell über eine Internetverbindung zugänglich ist. Dadurch ist keine Installation auf einem lokalen Rechner, oder einem mobilen Endgerät notwendig. Dennoch besteht durch die Nutzung der Cloud-Infrastruktur eine hohe Speicherkapazität und Rechenleistung. Ebenso stehen vielfältige Anwendungen zur Verfügung, in Form von Softwareprogrammen, die abgespeichert in einer­­­­ Cloud liegen.

Amazon gegen Microsoft oder Bezos gegen Trump?

Für zehn Milliarden US-Dollar soll Microsoft für die US-Regierung ein Cloud-Computing-System aufbauen. Diesen Auftrag hätte Amazon auch gerne bekommen. Die Cloudsparte des Unternehmens ist aktuell mit einigem Abstand Marktführer, wie Daten der Synergy Research Group zeigen. Konkurrent Microsoft (18 Prozent) liegt vor Google (8 Prozent) auf Rang zwei. Aber das ist nicht der Grund aus dem Jeff Bezos die Vergabe juristisch anfechten will.

Diese ist aus Sicht des Amazon-Gründers das „Ergebnis unangemessenen Drucks“ von Trump gewesen, der seinem „politischen Feind“, Bezos, habe schaden wollen, heißt es in Dokumenten, die die Amazon-Anwälte beim Bundesgericht in Washington eingereiht haben. Der „gut dokumentierten Groll“ des US-Präsidenten gegen Amazon, dessen Chef Jeff Bezos und die Zeitung „The Washington Post“ soll also der Grund dafür sein, dass das sogenannte Jedi-Projekts (Joint Enterprise Defense Infrastructure) jetzt von Microsoft umgesetzt wird. Weiterführende Infos…

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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