Bitcoin: Schutz der Kaufkraft durch Mining und Halving!

Eine der grundlegendsten Regeln in der Volks- und Betriebswirtschaftslehre ist der Zusammenhang von Angebot und Nachfrage. Je mehr von einem bestimmten Gut produziert wird oder am Markt vorhanden ist, desto höher ist die Angebotsmenge und bei gleichbleibender Nachfrage wirkt dieser Effekt negativ auf den Preis. Gleiches gilt im umgekehrten Fall, je seltener ein nachgefragtes Gut, desto höher sein Preis. Dieses Prinzip gilt nicht nur für Güter, sondern auch für unser Geld in Form von Währungen.

Je mehr Geld durch die Zentralbanken geschöpft wird, desto höher ist die Inflation und somit der Kaufkraftverlust einer Währung. Eine der wichtigsten Kennzahlen dafür ist die sogenannte Geldmenge. Das ist der gesamte Geldbestand einer Volkswirtschaft, der sich im Umlauf befindet. Die wichtigste Kennzahl ist dabei die Geldmenge M3 (Money 3). In der Euro-Zone sind das im Wesentlichen alle ausstehenden Banknoten und Münzen, Einlagen und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu 2 Jahren sowie Geldmarktpapiere, wie beispielsweise Geldmarktfonds.

Die Geldmenge M3 kann willkürlich erhöht werden – Die Bitcoin-Menge nicht

Die Geldmenge M3 kann von der Europäischen Zentralbank relativ willkürlich erhöht werden. Je mehr Euro seitens der Notenbanken ausgegeben werden, desto höher ist dabei der inflationäre Effekt im Hinblick auf die Kaufkraftstabilität des Euro. Allein in der Euro-Zone beläuft sich die derzeit ausstehende Geldmenge auf rund 13 Billionen Euro. Auf Jahressicht ist die Geldmenge M3 um rund 4,2 % gestiegen. Vereinfacht ausgedrückt ist der Euro allein im letzten Jahr in Bezug auf seine Kaufkraft um rund 4 % somit gefallen! Vor 10 Jahren lag die Euro-Geldmenge bei 9,4 Bio. Euro. Vor 20 Jahren lediglich bei 4,6 Bio. Euro.

Fazit: Die unlimitierten Euro-Geldmengen explodieren, der Wert des Geldes (Kaufkraft) verfällt!

Der Bitcoin basiert auf einem diametral gegensätzlichen System. 86 Prozent aller Bitcoins sind bereits mathematisch geschöpft. Der letzte Bitcoin wird aller Voraussicht nach erst im Jahr 2140 gemined. Das Bitcoin Halving wirkt – im Gegensatz zur inflationären Geldschöpfung konventioneller Papiergeldwährungen – in Kombination mit der Limitierung des Bitcoin auf maximal 21 Millionen BTC deflationär. Dadurch entsteht ein massiv positiver Effekt im Hinblick auf die Kaufkraftstabilität und die Kursentwicklung des Bitcoin. Deswegen gilt grundlegend: Kaufen Sie Bitcoin! Weiterführende Infos…

Markus Miller

Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ und GEOPOLITICAL.BIZ

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